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Citymanager muss ein Macher sein

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Kommentar Von Thomas Goßner
11.06.2019

Das Scheitern von Thomas David ist auch das Scheitern der Stadtspitze.

Ist mit der Trennung von Thomas David das Citymanagement in Friedberg gestorben? Auch wenn die Stadträte derzeit überwiegend anderes versichern, so scheint dies nicht ganz ausgeschlossen. Wieder einmal hat man sich im Rathaus auf einen Weg gemacht, bei dem nie hinlänglich klar war, wohin er eigentlich führen sollte.

Es fehlte wie so oft an klaren Vorgaben und ernsthafter Kommunikation. Am Ende bleibt Ratlosigkeit: Die Politik findet keine abschließende Antwort auf die Frage, was David eigentlich tun sollte und was er tat.

Am Ende bleibt nur Ratlosigkeit

Fest steht: Die Leistungsbilanz fällt aus der Sicht einer klaren Stadtratsmehrheit zu mager aus. David ist ganz offensichtlich nicht der richtige Mann für diesen Job. Friedbergs Einzelhandel braucht keine akademischen Betrachtungen, sondern einen Macher. Ein Citymanager darf nicht nur im Hintergrund steuern, sondern muss auch selbst zulangen.

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Dabei genügt es nicht, dies nur für die Stellenbeschreibung zu formulieren. Politik und Verwaltung haben auch die Aufgabe zu kontrollieren, ob diese Anforderungsprofile tatsächlich erfüllt werden und im Zweifelsfall rechtzeitig anzuleiten und gegenzusteuern. Insofern ist das Scheitern von Thomas David auch das Scheitern der Stadtspitze.

Lesen Sie dazu auch den Bericht Friedberg sucht einen neuen Citymanager

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