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Hochwasserschutz

16.10.2013

Damm kommt in Sichtweite

Rückhaltebecken bei Bachern soll 2015 entstehen

Friedberg Der Friedberger Bauausschuss war nach aktuellen Informationen zuversichtlich, dass Bachern und Rederzhausen künftig besser vor Hochwasser geschützt werden können.

Bachern Der Bau des südlich des Stadtteils vorgesehenen Rückhaltebeckens wird weiter für 2015 angepeilt. „Wir sind auf der Zielgeraden“, sagte dazu Bürgermeister Peter Bergmair. Ein Ingenieurbüro arbeitet derzeit noch an Details der Planung, die bis zum Jahreswechsel endgültig vorliegen soll. Damit könnte dann 2014 das Genehmigungsverfahren laufen. Zurzeit wird der geplante Dammbau noch mit dem Wasserwirtschaftsamt und dem Naturschutz abgestimmt. Eine konkrete Kostenberechnung liegt derzeit noch nicht vor. Zuvor gilt es beispielsweise noch zu klären, wie die Standsicherheit des Damms nachgewiesen werden kann. Eine Untersuchung des Baugrunds ergab schwierige Bodenverhältnisse.

Vorgesehen ist südlich von Bachern ein 60 Meter langer Damm im Talquerschnitt. Die Staatsstraße nach Ried wird er um 80 Zentimeter überragen. Um die Straßenböschung vor Durchnässung zu schützen, soll dort eine Lehmschicht aufgebracht werden. Gegenüber dem ursprünglichen Gelände könnte höchstens drei Meter hoch gestaut werden. Davon verspricht man sich, dass etwa die Hälfte der bisherigen Durchflussmenge bei einem größeren Hochwasser zurückgehalten werden könnte. „Ich bin froh, dass etwas vorangeht“, sagte Bacherns Stadträtin Wally Walkmann (SPD).

Rederzhausen Mehr Sicherheit auch entlang des Rederzhauser Grabens verspricht sich Bürgermeister Bergmair. Stadträtin Herta Widmann (CSU) erinnerte daran, wie lange dort die Rederzhauser Angst vor Unwetter haben: „Das zieht sich seit zehn Jahren.“ Nun sprach der Bürgermeister von einer „gewissen Hoffnung“, zu einer gütlichen Lösung mit dem Grundstückseigentümer kommen zu können. Angedacht ist, im Bereich des Rederzhauser Grabens beim Hochstallerweg zusätzlich etwa 2200 Kubikmeter Erdreich abzutragen. Damit entstünde zwar kein Rückhaltebecken im klassischen Sinne. Bei Hochwasser wäre es trotzdem weniger gefährlich: Das Wasser könnte sich mehr ausbreiten. Die Fließgeschwindigkeit würde sich verringern.

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