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Das Leid der Bahnkunden in Friedberg

Das Leid der Bahnkunden in Friedberg
Kommentar Von Ute Krogull
04.12.2019

Als Bahnpendler macht es in Friedberg keinen Spaß. Wird das jetzt besser?

So schön rot der Bahnhof mittlerweile leuchtet, wird es vermutlich noch ein langer Weg, bis dieses Eingangstor zu Friedberg mit ja immerhin 30.000 Einwohnern in einem ordentlichen Zustand sein wird. Der Park-und-Ride-Platz ist ständig überfüllt, Autofahrer parken deshalb notgedrungen im Fahrbahnbereich.

An Fahrradständern herrscht ebenfalls immer noch Mangel, der Durchgang zu den Gleisen ist daher zu einem Fahrradparkhaus zweckentfremdet. Zum Glück hat das schöne alte Gebäude eine großzügige Überdachung, denn der Unterstand, den die Deutsche Bahn ihren Kunden zumutet, verdient nicht einmal den Begriff notdürftig. Jetzt will die Stadt immerhin ein Toilettenhäuschen aufstellen. Es ist schon tragikomisch, dass man das als Erfolgsmeldung bezeichnen muss. Hoffentlich klappt es damit noch vor dem Start der Landesausstellung Ende April. Und hoffentlich folgen bald die Fahrradständer und irgendwann ein Parkdeck.

Bei letzterem Punkt gilt als Problem, dass Planungsbüros vor der Kombination einer Kommune als Bauherr und der Bahn als Grundstückbesitzer zurückschrecken. Verständlich, doch mit dem Aufstellen von WC und Radständern wird sich die Parkplatzsituation an dieser Stelle weiter verschärfen.

Lesen Sie auch: Endlich! Ein Klohäuschen für den Friedberger Bahnhof

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