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Mering

14.10.2019

Das evangelische Gemeindehaus in Mering ist fertig

Viele Besucher feierten nach dem Gottesdienst die Einweihung des neuen Gemeindehaus der Meringer St. Johanneskirche auf dem großen Vorplatz.
Bild: Heike Scherer

Drei Jahre nach der Planung ist der Neubau nun beendet. Mit einem großen Fest wird gefeiert. Die Straße bis zum Vorplatz wird jetzt noch gebaut.

Ein Wunsch ist nun in Erfüllung gegangen. Die evangelische Gemeinde St. Johannes hat nun ein neues Gemeindehaus. Pfarrerin Carola Wagner, viele Ehrengäste und die Mitglieder der Gemeinde feierten am Sonntagnachmittag die Einweihung in Mering. Gerade noch rechtzeitig wie Pfarrerin Wagner verriet: „Am Samstag erledigte ein Handwerker noch die letzten Arbeiten.“

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Unter den Gästen waren auch die Architekten Christoph Grill und Stefan Koeppel, die das neue Gebäude voller Leben sahen. Der Regionalbischof des Kirchenkreises Augsburg-Schwaben Axel Piper leitete gemeinsam mit Dekanin Doris Sperber-Hartmann den Festgottesdienst. Im Anschluss bestand die Möglichkeit, sich die Räume anzusehen und auf dem großen Vorplatz bei verschiedenen Spezialitäten und Getränken ins Gespräch zu kommen.

Pfarrerin Carola Wagner und ihre Kollegin Marion Sichert freuten sich, dass das neue Gemeindehaus endlich fertiggestellt ist und bald für Veranstaltungen und von den Gruppen der Gemeinde genutzt werden kann. Die geräumige Küche, die 40000 Euro kostete, spendierte der Förderverein durch seine vielfältigen Aktionen. Bei den Marktsonntagen hatten die Mitglieder unter dem Motto „Gemeinsam glauben, ein Zuhause bauen“ Kaffee und Kuchen, Tee oder Adventskalender zum Kauf angeboten.

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Der neue Raum ist für Veranstaltungen in Mering gut geeignet

Das neue Gemeindehaus zeichnet sich durch seine offenen Fenster und große, helle Räume aus. Der katholische Pfarrer Thomas Schwartz zeigte sich begeistert über den gelungenen Neubau. Er empfinde schon jetzt eine gewisse Vorfreude, wenn er an den Zeitpunkt denke, wenn sein Papst-Johannes-Haus neu dastehe. Er überreichte einen Scheck über 5000 Euro für die Anschaffung von Stühlen. Auch Bürgermeister Hans-Dieter Kandler, sprach ein Grußwort. Die Marktgemeinde hatte ebenfalls einen Zuschuss für das Gemeindehaus gegeben. Er habe durch die Teilnahme in der Jury Neues für sein Amt lernen können. Die Idee, den Vorplatz zur Straße hin zu erweitern, hatte er gehabt. Auch Bürgermeister Paul Wecker war gekommen. „Es ist ein schöner, großer und lichtdurchfluteter Raum. 14 Prozent der Bürger von Steindorf werden in Mering betreut und da leistete auch meine Gemeinde ihren Beitrag“, sagte er. Zweiter Bürgermeister Florian Mayer hatte das Gemeindehaus bereits im Rohbau gesehen. Es zeige, was die Gemeinde zusammen mit der katholischen Kirche beim neuen Papst-Johannes-Haus machen könne. Der Raum sei für Veranstaltungen wie klassische Konzerte sehr gut geeignet. Auch die Mitglieder des St. John’s Gospelchores feierten die Einweihung des Neubaus. Florian Hummel ist erst seit einigen Monaten dabei und empfand die Veranstaltung als ein Zeichen von großer Gemeinschaft.

Hier sollen Menschen in froher Runde zusammenkommen

Den mit vielen Liedern und Instrumentalmusik gestalteten Gottesdienst übernahm Regionalbischof Axel Piper. Er überreichte der Gemeinde ein Kreuz als Geschenk. Er wisse, dass für diesen „schmucken und stolzen“ Bau viel Arbeit, Ideen und Inspirationen nötig gewesen seien. Er erinnerte daran, wie er selbst und seine Söhne mit Legosteinen aufwuchsen und beim Bauen viel Kreativität und Fantasie gefragt war. Ohne Plan habe ein Haus keinen Bestand, ohne Fantasie keine Ausstrahlung, meinte er. „Es soll ein Haus der lebendigen Steine werden durch alle, die der Gemeinde angehören“, so Piper. Die Mitglieder des Kirchenvorstandes zeigten einzelne Dinge, die noch nicht eingeräumt sind. Angelika Schuster wünschte mit der Tasse, dass Menschen in gemütlicher, fröhlicher Runde zusammenkommen und auch der Hunger der Seele gestillt werden möge. Armin Gasch zeigte ein Notenblatt. Die Musik solle das Herz der Menschen eröffnen und Gott zur Ehre erklingen. Die Türen sollen für alle Menschen geöffnet sein. Sie sollen hier zur Ruhe kommen und das Haus an Leib und Seele erfrischt verlassen, waren weitere Wünsche an die Besucher.

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