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Kirche in Dasing

03.01.2019

Dasinger feiern ihren Pfarrer

Glückwünsche zum silbernen Priesterjubiläum (von links): Diakon Karl-Heinz Neumann, Diakon Michael Popfinger, Pater Jeffin, Pfarrer Anton Kreutmayr, Pfarrer Manfred Bauer, Pfarrer Florian Kolbinger, Pfarrer Justin Nambelil, Pater Joshy, Ordensoberer P. Joshy und Pater Joby.
Bild: Thomas Schmid

Zum silbernen Priesterjubiläum gibt es viel Lob für Pater Justin. Im Geschenkkorb liegen auch Ohrstöpsel.

Ein Segen für seine Mitmenschen – das ist Pfarrer Justin Nambelil nach Aussage seines Ordensoberen Pater Joshi. Jetzt feierte er in Dasing sein 25-jähriges Priesterjubiläum mit vielen Gästen, die ihm anlässlich seines Ehrentages für sein Wirken dankten.

Zu Gast waren der ehemalige Dasinger Pfarrer Manfred Bauer sowie vier weitere indische Pater aus dem Orden der Prämonstratenser von Mananthavady. Pfarrer Thomas Gerstlacher aus Oberbernbach ergänzte als Priesterseelsorger die Geistlichkeit. Viele Ministranten aus der gesamten Pfarreiengemeinschaft und der Pfarrgemeinderat schlossen sich dem Festzug vom Pfarrhaus nach St. Martin an. Mit dabei waren einige Vertreter der politischen Gemeinde, allen voran Bürgermeister Erich Nagl. Für die musikalische Begleitung sorgte der Musikverein Dasing. Die Fahnenabordnungen der Vereine rundeten das Bild ab.

In der Kirche begrüßte Diakon Michael Popfinger alle Anwesenden und kündigte augenzwinkernd bereits Justins 50-jähriges Jubiläum an, das er wegen der wärmeren Temperaturen dann lieber mit diesem in Indien feiern will. Gemeindereferentin Astrid Unterburger schenkte Pater Justin im Namen der Hauptamtlichen und des Frauenbundes eine von Sonja Loibl gestaltete Kerze mit dem Spruch seiner Primiz: „Alles vermag ich durch den, der mich stärkt!“ Zum Zeichen der Verbundenheit und Dankbarkeit bekam Justin von Hildegard Mayershofer, der Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates, eine beidseitig tragbare Stola.

Pfarrer Bauer hielt die Predigt zum Festgottesdienst für seinen Nachfolger. Er betonte, dass man als Priester eigentlich nur leere Hände hat. Besonders in schweren Momenten, die man als Pfarrer immer wieder erlebe, sei es gut, dass die Hände wenigstens vom Bischof gesalbt seien. Bauer hob hervor, dass Pater Justin letztlich in seinem Dienst als Priester ruht und gerne ein Ordensmann ist. Als leitender Pfarrer einer großen Pfarreiengemeinschaft gebe viel zu organisieren und zu verwalten. Vor allem auf die Menschen zugehen, erfordere Mut und viel Kraft.

Bürgermeister Erich Nagl reihte sich ebenfalls in den Kreis der Gratulanten, überbrachte seine guten Wünsche im Namen der Gemeinde und lobte die sehr gute Zusammenarbeit. Am Ende des Gottesdienstes überreichten die Dasinger Oberministranten Pater Justin noch einen Korb mit Geschenken, wie zum Beispiel Ohrstöpsel, wenn der Kirchengemeinde beim „Großer Gott, wir loben dich“ mal wieder ein paar schiefe Töne entkommen, oder ein Lineal, falls mal alles schief läuft. Nach der Messe, die der Kirchenchor mit seinen Darbietungen bereicherte, lud der Pfarrgemeinderat zum Sektempfang ins Pfarrheim.

Die Ministranten führten zudem einen Kurzfilm vor, den sie sich für Pater Justin ausgedacht hatten. Die darin geführten Interviews mit Menschen aus der Region bestätigten, dass ihr Pfarrer ein wunderbarer, hilfsbereiter und fürsorglicher Geistlicher sei, der Dasing hoffentlich noch lange erhalten bleibe.

Pater Justin bedankte sich bei allen Beteiligten. Er gedachte auch in liebevoller Erinnerung und Dankbarkeit seiner leider bereits verstorbenen Eltern, die ihrem Sohn große Liebe entgegenbrachten und ihn im christlichen Glauben stark verwurzelt haben. (FA)

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