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27.01.2015

Debatte um Hilfe für Flüchtlinge

Einsatz für Bauhof in Mering nicht erwünscht

Sehr engagierte Helfer unterstützen auch in Mering die Asylbewerber. Petra von Thienen (Grüne) erkundigte sich nun in der jüngsten Gemeinderatssitzung, welchen Rückhalt die Helferkreise und die Flüchtlinge vonseiten der Gemeinde erfahren.

Sie verwies auf die Nachbarkommune Kissing, die hier oft als vorbildlich gelobt werde und dass dort Flüchtlinge beispielsweise auch für den Bauhof arbeiten dürfen. Kandler erklärte, dass es in der Gemeinde keinen zuständigen Ansprechpartner für die Probleme der Helfer und der Flüchtlinge gibt. Bei Fragen zum Sprachunterricht wende man sich direkt an ihn als Bürgermeister. „Aber sonst hat sich das immer wieder selbst organisiert“, sagte er. Zuständige Kontaktperson für die Betreuung der Flüchtlinge sei eine Vollzeitkraft von der Caritas.

Auch Erich Lutz (CSU) sprach sich dafür aus, den Asylbewerbern Arbeit beim Bauhof anzubieten, so wie es die Gemeinde Kissing tut. „Die wissen den ganzen Tag nicht, was sie machen sollen und es heißt ja immer, beim Bauhof werden sie mit der Arbeit gar nicht fertig.“

Wenig begeistert reagierte der Bürgermeister auf die Idee: „Sie haben hier ungelernte Kräfte, die noch dazu kein Deutsch verstehen“, hielt er entgegen. Schließlich willigte er jedoch ein, noch einmal mit dem Bauhofleiter über die Idee zu sprechen. (gön)

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