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Den eigenen Nachwuchs ausbilden

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Kommentar Von Mareike König
12.06.2018

Krankenhäuser suchen händeringend nach Hebammen. Die Branche muss junge Leute frühzeitig für den Beruf begeistern.

Headhunter für Hebammen? Dass Personalspezialisten zum Einsatz kommen, kannte man bisher nur von Topmanagern oder IT-Wunderkindern. Der Druck scheint in den Krankenhäusern allerdings inzwischen so groß zu sein, dass man alle Möglichkeiten ausschöpft, um Personal zu finden.

Wenig überraschend ist diese Strategie in der Friedberger Klinik allerdings nicht aufgegangen. Die beiden Frauen, die demnächst die Geburtsstation in Friedberg unterstützen, kommen aus der Gegend und wurden über persönliche Kontakte geworben. Wer seine Branche retten möchte, muss nicht nur genug positive Anreize schaffen, sondern eigenen Nachwuchs ausbilden. Was können kommunale Einrichtungen tun? In Friedberg bietet die Fachoberschule ab Herbst die neue Ausbildungsrichtung Gesundheit an. Eine tolle Chance, dass Jugendliche frühzeitig die Vor- und Nachteile von Berufen im Gesundheitssektor kennenlernen.

Ansonsten sind vor allem Landes- und Bundespolitik gefragt. Der Freistaat hat Ende vergangenen Jahres Förderprogramme aufgelegt. Jetzt müssen die großen Ankündigungen aber auch so umgesetzt werden, dass die betroffenen Einrichtungen davon profitieren.

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