Newsticker

Bund und Länder beschränken Feiern in öffentlichen Räumen auf 50 Teilnehmer
  1. Startseite
  2. Lokales (Friedberg)
  3. Der Friedberger lässt sich nicht stressen

15.06.2009

Der Friedberger lässt sich nicht stressen

Friedberg (FA) - Friedbergs Bewohner verkraften Stress besser als die Münchner, so eine aktuelle Studie der Techniker Krankenkasse (TK), die in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut und Forsa entstanden ist. Zwar behauptet jeder Dritte, dass er sich regelmäßig gestresst fühle, körperliche Anzeichen von Stress wie Erschöpfung, Nervosität und Muskelverspannungen treten bei den Friedbergern jedoch seltener auf als bei den Münchnern.

Jeder fünfte Friedberger behauptet demnach sogar, keinerlei Beschwerden zu haben. Er lässt sich am Arbeitsplatz weder von Termindruck, Informationsüberflutung noch von einem zu hohen Arbeitspensum belasten. Ganz im Gegenteil: 50 Prozent fühlen sich von beruflichem Druck sogar angespornt. In München behaupten das nur 45 Prozent.

"Nichtsdestotrotz hat fast die Hälfte das Gefühl, dass ihr Leben in den letzten Jahren immer stressiger geworden ist", erklärt Christian Bredl, Leiter der TK-Landesvertretung Bayern. "Der Job und Fahrten zu den Hauptverkehrszeiten gehören zu den meist genannten Stressoren. Im Vergleich zu den Großstädtern plagen die Friedberger aber seltener finanzielle Sorgen."

Egal ob Groß- oder Kleinstadt: Drei von vier Befragten entspannen bei Sport und Bewegung. Jeder Dritte glaubt, dass ihn Chips und Schokolade entspannen lassen. Unterschiede gibt es dagegen beim Umgang mit Ärger: In Friedberg gehen 15 Prozent der Befragten Konflikten eher aus dem Weg. Münchner reagieren dagegen impulsiv und sprechen Probleme direkt an.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Ein Leben auf Standby macht krank

"Insgesamt zeigt unsere Studie, dass kaum jemand noch richtig abschalten kann. 50 Prozent finden, dass selbst nach dem Urlaub die Erholung schnell wieder verpufft. Dieses Leben auf Standby macht die Menschen krank", so Bredl. "Vor allem im beruflichen Umfeld müssen daher gesundheitsfreundliche Strukturen ausgebaut und gelebt werden. Wir benötigen ein Umdenken auf Chefetage - egal ob auf dem Land oder in der Stadt."

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren