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Handball

06.04.2018

Der Gegner ist gefährlich

Aus beruflichen Gründen wird Andreas Dittiger (Mitte) den Friedberger Handballern im Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten TSV Ottobeuren nicht zur Verfügung stehen. Der TSV 1862 ist dennoch klarer Favorit.
Bild: Kolbert

Der TSV Friedberg trifft nach der Osterpause auf den abstiegsbedrohten TSV Ottobeuren – und ist nicht in Bestbesetzung. Endet die schwarze Serie des TSV II?

Die Friedberger Handballer starten nach der Osterpause wieder in den Spielbetrieb. Am Samstag ab 20 Uhr empfängt das Bayernliga-Team Ottobeuren in der TSV-Halle. Bereits am 18 Uhr ist der TSV II gegen Niederraunau auf heimischem Parkett gefordert.

TSVFriedberg I Ottobeuren, der Vorletzte der Bayernliga, schwebt vier Spieltage vor dem Saisonende in großer Abstiegsgefahr. Sein Rückstand auf Anzing und Rothenburg, die im Klassement direkt davor platziert sind, beträgt drei Zähler. Angesichts der wenigen verbleibenden Spiele muss Ottobeuren unbedingt punkten, und das macht die Allgäuer besonders gefährlich.

Sie haben sich in der Winterpause mit dem Montenegriner Dusko Trifunovic verstärkt. Der torgefährliche Spieler hat der Offensive der Allgäuer enorm geholfen, auch in der Abwehrarbeit leistet er einen wichtigen Part. Aber nicht nur auf ihn müssen die Friedberger am Samstag aufpassen. Schließlich hat Ottobeuren das Hinspiel mit 26:25 gewinnen können, trotz des schlechten Tabellenplatzes muss der TSV seinen Gegner sehr ernst nehmen.

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Bei den Herzogstädtern fehlt weiterhin der verletzte Michael Schnitzlein. Beruflich verhindert ist diesmal Andreas Dittiger. Vor der Osterpause endete die Friedberger Erfolgsserie mit einer 24:27-Niederlage in Unterhaching. Bis dahin waren die Handballer seit Ende November ungeschlagen geblieben. Dieser Misserfolg hat sie im Kampf um die Vizemeisterschaft etwas zurückgeworfen, der Tabellenzweite aus Günzburg hat jetzt drei Zähler Vorsprung auf den viertplatzierten TSV Friedberg.

Trainer Mirko Pesic freut sich auf die Herausforderung: „Ottobeuren hat als einziges Team in der Bayernliga noch die Chance, beide Spiele gegen uns zu gewinnen. Darum gehen wir mit einer besonderen Motivation in dieses Heimspiel, wir wollen das nicht zulassen. Aber unser Gegner braucht Punkte und ist darum besonders gefährlich.“

TSV Friedberg II Der Tabellennachbar aus Niederraunau ist am Samstag zu Gast bei der Friedberger Zweiten. Ab 18 Uhr geht es für die Handballer darum, die Trendwende im Kampf um den Klassenerhalt einzuleiten. Denn der TSV hat aus den letzten sieben Begegnungen keinen einzigen Zähler holen können. Einerseits hatten die Handballer dabei Pech, als die Grippewelle heftig zuschlug und teilweise die halbe Mannschaft außer Gefecht setzte. Andererseits lag es aber auch am eigenen Unvermögen. In einigen Partien nutzte Friedberg seine Torchancen nicht konsequent und verlor so trotz einer guten kämpferischen Leistung und seiner starken Defensive. Niederraunau leidet immer noch unter seinem verheerenden Saisonstart. Aufgrund des enormen Verletzungspechs belegten die Schwaben über weite Teile der Hinrunde einen der letzten Plätze in der Landesliga. Im Winter jedoch kamen die fehlenden Spieler zurück, und darum hat der Absteiger sich nach und nach aus dem Tabellenkeller nach oben arbeiten können. Momentan steht er auf Rang neun, zwei Punkte vor Friedberg.

Trainer Gerald Schwarz erwartet ein enges, umkämpftes Spiel: „Für beide Mannschaften geht es am Samstag um viel. Der Kampf um den Klassenerhalt verspricht eine ganz enge Kiste zu werden. Zu Hause werden wir gegen die wieder erstarkten Niederraunauer bis an unsere Grenzen gehen müssen.“

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