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Schule

14.07.2016

Der Unterschied zwischen Fexit und Brexit

Auszeichnung der besten Absolventen an der Fach- und Berufsoberschule Friedberg: Unsere Bilder zeigen (von links) Elternbeirat Thomas Gilg, Yeklda Güven, Schulleiter Wolfgang Wiedemann, Nico Pampoukidis, Helen Tippmann, Simone Helefe vom Elternbeirat, Daniel Fürst, Jil Philipps, Jonatan Rölle und Duygu Söztutar.

An der Fach- und Berufsoberschule Friedberg erhalten die Absolventen ihre Zeugnisse. Wie sie verhindern können, dass es ihnen so ergeht wie den jungen Engländern

427 Schülerinnen und Schüler der Fach- und Berufsoberschule Friedberg wurden verabschiedet. 375 von ihnen alsovierten das Fachabitur, 45 die Allgemeine und sieben die Fachgebundene Hochschulreife. Den besten der Fachrichtungen und Klassenstufen überreichten Thomas Gilg und Simone Hefele vom Elternbeirat Bücher- und Essensgutscheine: Yelda Güven 1,5 (BOS 12 Wirtschaft), Duygu Söztutar 1,4 (FOS 12 Wirtschaft), Daniel Fürst 1,1 (FOS 12 Technik), Jonatan Rölle 1,2 (FOS 12 Sozial) und Jil Philipps 1,2 (FOS 12 Sozial).

Schulleiter Wolfgang Wiedemann kreierte in seiner Abschiedsrede ein neues Wort, nämlich den Fexit, den FOS-Exit, den die jungen Leute geschafft hätten. Zunächst ging er auf die Gemeinsamkeiten mit dem Brexit ein: Auch die Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Oberschule verließen eine gut funktionierende Gemeinschaft und hätten nun ebenfalls mehr Freiheiten. Im Unterschied zum Brexit könnten sich die jungen Menschen mit ihrer neuen Freiheit weiterentwickeln und mit dem erworbenen Selbstbewusstsein Neuem zuwenden, statt wie beim Brexit überholten Gedanken nachzuhängen.

Er ging dann weiter auf den Brexit ein, um dann in seiner politisch werdenden Rede den Frieden zu betonen, der durch die EU in den letzten Jahrzehnten gefördert wurde sowie die Bereicherung durch Zugezogene. Damit diese europäischen Errungenschaften weiter bestehen, forderte er die jungen Menschen auf, sich aktiv demokratisch zu beteiligen im Ehrenamt, in Parteien, in Vereinen, damit es den jungen Menschen in Deutschland nicht so gehe wie ihren jungen Freunden in ihrer Altersgruppe in Großbritannien, die den Volksentscheid mehrheitlich verschlafen haben und heute den Ausgang des Referendums tief bedauern. Dazu sollten sie auch die Medien nutzen, um sich fundiert zu informieren. Abschließend wünschte er den Absolventen für ihren Lebensweg alles erdenklich Gute, persönlichen Erfolg, persönliches Glück, Freunde und Gottes Segen.

Manfred Losinger als stellvertretender Landrat beneidete die Absolventen um die Möglichkeit, noch Dummheiten machen zu können. Die Vertreter des Elternbeirats, Thomas Gilg und Simone Hefele, zeigten den Absolventen verschiedene Wege auf, die sie nun gehen könnten. Sie appellierten an die Absolventen, wie ein Wanderer barfuß Neues auszuprobieren. Die Vertreter der SMV, Lena Heinlein, Jasmin Auner sowie Sami Dag erläuterten auf witzige Weise einen typischen Schultag.

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