Newsticker

WHO: Steigende Coronazahlen sind kein Anzeichen für zweite Welle
  1. Startseite
  2. Lokales (Friedberg)
  3. Die Aquarienfreunde Mering suchen noch immer neue Bleibe

Mering

10.03.2020

Die Aquarienfreunde Mering suchen noch immer neue Bleibe

Vorsitzender Helmut Rigling (Mitte), 2. Vorsitzender Dieter Reinhold (links) und Mitglied Willi Schwarz (rechts) suchen nach einem neuen Raum für die Fortsetzung der Aquarienbörse.
Bild: Heike Scherer

Merings Zweiter Bürgermeister Florian Mayer kommt zur Aquarienbörse und hat zwei Vorschläge für den Verein. Der steht ab Juli vor logistischen Herausforderungen.

Die Aquarienfreunde Mering sind seit 52 Jahren ein Traditionsverein mit momentan 90 Mitgliedern. Durch den Wegfall der bisherigen Räumlichkeiten im Papst-Johannes-Haus ab Juli werden sie vor logistische Herausforderungen gestellt. Sie brauchen zwei neue Räume für die monatlichen Veranstaltungen und für die zwei Aquarienbörsen im März und im Oktober.

Am Sonntag fand die Börse zum letzten Mal im Musikzimmer im ersten Stock des Papst-Johannes-Hauses statt. Etwa 100 Besucher nutzten die Gelegenheit, sich günstig mit Zuchtfischen, Garnelen, Pflanzen, Anemonen, Korallen oder Steinen für Süß- und Seewasserbecken einzudecken.

In den Räume der AWO Mering kann die Börse nicht stattfinden

Vorsitzender Helmut Rigling erhielt inzwischen von der AWO-Begegnungsstätte Mering die Zusage, dass er seine monatlichen Vorträge, die immer am ersten Sonntag im Monat ab 9.30 Uhr stattfinden, ab Juli in deren Räumlichkeiten anbieten kann.

„Die Tischkegler haben immer noch nicht erfahren, ob sie künftig im alten Trachtenheim unterkommen können“, erzählt Rigling.

Dieses Aquarium mit Doktor- und Clownfischen und Weichkorallen steht im Esszimmer des Vorsitzenden der Aquarienfreunde Helmut Rigling.
Bild: Heike Scherer

Das Durchführen einer Zierfischbörse ist in den Räumen der AWO allerdings nicht möglich. Für das nötige Inventar hat der Motorradclub mittelfristig im 1. bzw. 2. Stock ihres Vereinsheimes eine Lagerfläche angeboten. „Das ist jedoch mit sehr viel Aufwand verbunden und es besteht beim Transport der Glasbecken die Gefahr, dass sie beschädigt werden“, verrät Rigling. Darum freute er sich, dass Zweiter Bürgermeister Florian Mayer ihm am Sonntag bereits zwei Vorschläge unterbreiten konnte. In der Sozialstation Mering oder in dem Keller der Mehrzweckhalle bestünden Räumlichkeiten, die sogar noch größer als die 40 Quadratmeter sind, die die Aquarienfreunde bisher im Papst-Johannes-Haus zur Verfügung hatten. Dort sei auch eine Küche vorhanden, in der Kaffee und Tee gekocht werden kann und Wurst-, Käse- und Fischsemmeln und Wienerle zubereitet werden können, weiß er. Helmut Rigling möchte den Kontakt zum Zweiten Vorsitzenden Karl-Heinz Brunner aufnehmen, denn die beliebte Börse soll unbedingt fortgeführt werden.

Vorträge für Aquarienliebhaber in Mering

Am 3. Mai gibt es einen Vortrag von Jakob Geck mit dem Thema „Buckelkopfcichliden“, deren Heimat der Fluss Kongo mit seinen Zuflüssen ist. Diese Fische benötigen ein relativ kleines Aquarium und vertragen sich gut mit anderen Fischen. Deswegen sind sie ein beliebter Fisch für die Aquarienliebhaber. Am 7. Juni ist eine Exkursion in den Botanischen Garten Augsburg mit 3000 Pflanzenarten geplant. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Eingang. Für den 5. Juli verspricht das Programm spektakuläre Unterwasseraufnahmen. Die Aquarienfreunde zeigen vier Filme über Expeditionen nach Südamerika in die Herkunftsländer vieler Zierfische. Der Eintritt zu den Vorträgen ist auch für Nichtmitglieder frei, es werden Butterbrezen und Getränke angeboten.

Am Sonntag standen zehn Verkäufer mit 30 Becken für die Besucher bereit. Alex Hucker aus Augsburg besitzt 48 Aquarien und bot weiße und schwarze Skalare, orangefarbene Schwertträger und drei Arten an Malawis an. Bis aus Dillingen reiste Reinhold Bronnhuber an, der seit 35 Jahren Fische züchtet und seit zehn Jahren an der Börse in Mering teilnimmt: „Ich bin gerne die eine Stunde hierher gefahren und würde mich freuen, wenn die Veranstaltung im Herbst fortgesetzt werden kann.“

Lesen Sie auch diesen Artikel: Im Keller stellt er Meerwasser her

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren