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Friedberg

22.05.2020

Die Ausstellung „Blickkontakt“ kommt jetzt nach Friedberg

Ralf Klosterkamp, Christine Bübl-Klosterkamp und Anni Schedel (von links) mit einem ihrer gemeisamen Kunstwerke „Das blaue Blut“. Foto: Magdalena Nilles

Anni Schedel, Christine Bübl-Klosterkamp und Ralf Klosterkamp stellen in der Bilderrahmenwerkstatt aus. Hinter dem Titel steckt mehr, als man zunächst denkt.

Hinter dem Schaufenster der Bilderrahmenwerkstatt hat sich einiges verändert. Wer mehr als nur einen Einblick von außen gewinnen will, kann eintreten und den „Blickkontakt“ suchen. So lautet der Name der Kunstausstellung von Anni Schedel, Christine Bübl-Klosterkamp und Ralf Klosterkamp.

Am 11. Februar öffneten die drei Künstler nach anderthalbjähriger Vorbereitung ihre gemeinsame Ausstellung in Augsburg. Als die Räume im Café Zeitlos beim Diako wegen der Corona-Beschränkungen geschlossen wurden, zog die Ausstellung jedoch um – in die Bilderrahmenwerkstatt Bübl in Friedberg.

Zwar ist der Ausstellungsraum etwas kleiner als der vorherige, die meisten Kunstwerke haben aber dennoch ihren Platz gefunden. Dort können sie betrachtet oder auch gekauft werden.

Was die drei Künstler in Friedberg zeigen

Anni Schedel stellt Gemälde aus, Christine Bübl-Klosterkamp und Ralf Klosterkamp vorwiegend Objekte aus Holz. Einige Kunstwerke sind in Zusammenarbeit entstanden. Gerne spielen sie dabei mit dem Kontrast zwischen Altem und Neuem. „Ein Blick zurück zu den magischen Wurzeln der Kunst“, so beschreiben sie ihre Ausstellung. Es mache Spaß, Altem einen neuen Rahmen zu geben, so Schedel.

Der Name der Ausstellung „Blickkontakt“ passe sehr gut zu den schwierigen Umständen zur Zeit, witzelt sie. „Von der Straße aus kann man durch das breite Schaufenster fast die ganze Ausstellung anschauen.“ Auch seien Blickkontakte gerade von viel größerer Bedeutung als sonst. Ursprünglich war der Gedanke hinter dem Titel aber ein anderer. Die Leute seien angehalten, ihren individuellen Blickkontakt mit dem Kunstwerk aufzubauen.

Friedberger Künstler arbeiten Hand in Hand

Für die drei Friedberger ist das gemeinsame Arbeiten wichtig. „Viele Künstler arbeiten gegeneinander. Das ist Unsinn“, so Bübl-Klosterkamp. Sie erinnert sich zurück, wie Anni Schedel vor vielen Jahren in ihren Laden kam, um ein Bild rahmen zu lassen. Seitdem arbeiten die beiden immer wieder zusammen. „Nicht gegeneinander, sondern Hand in Hand“, lautet ihr Motto.

Die Ausstellung in der Bilderrahmenwerkstatt in der Bahnhofstraße 11 in Friedberg hat mindestens acht Wochen geöffnet. Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 9 bis 12:30 und 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 12:30. Mittwochnachmittag bleibt die Ausstellung geschlossen.

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