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Friedberg

27.02.2020

Die Friedberger Feuerwehren bekommen neue Kleidung

Die Ortsteilfeuerwehren in Friedberg bekommen, soweit nicht bereits geschehen, neue Einsatzkleidung.
Bild: Wolfgang Widemann (Symbolbild)

Immer häufiger klagten zuletzt Feuerwehrleute aus Friedberg über ihre Einsatzkleidung. Der Stadtrat reagiert jetzt darauf und nimmt viel Geld in die Hand.

Bei Kälte friert man, bei Hitze schwitzt man, und bei Regen wird man nass: Die Einsatzkleidung der Feuerwehren im Stadtgebiet Friedberg lässt teilweise stark zu wünschen übrig.

Immer wieder wurde dies bei den Generalversammlungen zuletzt kritisiert und die Politik zum Handeln aufgefordert. Jetzt reagiert der Stadtrat und stellt Geld für eine neue Ausstattung zur Verfügung.

Viele Feuerwehren haben schon sichere und bequeme Kleidung

Die persönliche Schutzausstattung der 13 Feuerwehren weist mittlerweile erhebliche Unterschiede auf. Auf dem neuesten Stand ist lediglich die Feuerwehr der Kernstadt. Aufgrund der hohen Zahl von rund 350 Einsätzen im Jahr sind die Aktiven auf dem neuesten Stand, was Sicherheit und Tragekomfort der Kleidung anbelangt.

Die Friedberger Feuerwehren bekommen neue Kleidung

Gleiches gilt für die Atemschutzträger in Rederzhausen , Ottmaring , Wulfertshausen , Stätzling und Derching sowie für die Atemschutzgruppe, die gerade in Paar-Harthausen aufgebaut wird.

In der Dunkelheit sind die Feuerwehrleute schlecht sichtbar

Die übrigen sieben Stadtteilfeuerwehren sind noch mit alter Einsatzkleidung ausgestattet. Die entspricht zwar dem Standard „Bayern 2000“ und erfüllt damit die nötigen Sicherheitsanforderungen. Beim Tragekomfort weist sie jedoch hinsichtlich Wärme, Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität Defizite auf. Auch die Erkennbarkeit bei Dunkelheit entspricht nicht dem Stand der Technik.

Auf mehrfache Beschwerden bei den Generalversammlungen schlug Bürgermeister Roland Eichmann ( SPD ) jetzt vor, mehr Geld für einen beschleunigten Austausch der Kleidung zur Verfügung zu stellen. Rein vorsorglich wies er die Vermutung zurück, es könne sich hierbei um ein Wahlkampfgeschenk handeln. Wenn man zu den Leuten hinausgehe, höre man eben solche Sorgen und Wünsche, sagte er.

Friedberger Stadtrat beschließt mehr Geld für die Feuerwehren

Dabei gab es aber keinerlei kritische Diskussionsbeiträge im Stadtrat. Einstimmig wurde beschlossen, die für das Jahr 2020 bereitgestellten Mittel von 60.000 Euro für eine umfassende „Bekleidungsoffensive“ um 100.000 Euro aufzustocken. Die genaue Finanzierung muss noch im Rahmen eines Nachtragshaushaltes geklärt werden.

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28.02.2020

Ja auch eine freiwillige Feuerwehr gibt es nicht umsonst. Wenn man schon seine Freizeit für die Allgemeinheit opfert dann sollte zumindest die Ausrüstung (PSA, Fahrzeuge) auf neuestem Stand sein. Ich weiß aus eigener Erfahrung dass man bei Regen hinterher bis auf die Unterhose nass wird, bei Kälte besser privat beschaffte Fleece-Unterkleidung trägt und bei Hitze ebenfalls privat angeschaffte Sommerjacken weil einen sonst der (Hitz-)-Schlag trifft. Genauso wie es auch vernünftige Stiefel haben sollte. In den WW2-Knobelbechern mancher Feuerwehren kann man nur schlecht laufen. Auch da hilft oft nur privat teure Stiefel beschaffen. Das kann es eigentlich nicht sein! Die Stadt oder Gemeinde sollte generell die komplette Schutzausrüstung bezahlen, und nicht nur die billigste Variante auswählen.

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