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Hans-Böller-Lauf in Friedberg

03.08.2018

Die Hobbyläufer sind in der Überzahl

Auch Asylbewerber und unbegleitete junge Flüchtlinge werden am Samstag auf der Friedberger Ludwigstraße zu sehen sein – sie laufen für das Team Kinderheim Friedberg.
Bild: Otmar Selder

Bei der traditionellen Volksfest-Staffel durch die Friedberger Innenstadt nehmen am Samstag bei wohl sehr heißen Temperaturen 160 Teilnehmer das Rennen auf.

Tropische Temperaturen und ein heißes Altstadtpflaster sind vorhergesagt, wenn am  Samstag um 18 Uhr der 27. Hans-Böller-Gedächtnislauf gestartet wird. Nicht zum ersten Male in der Geschichte müssen die Läuferinnen und Läufer dies wegstecken. Diesmal gehen 16 Mannschaften auf die happige 950 Meter lange Strecke durch die Kernstadt von der Garage Ost bis zum Rathaus und zurück. Das sind 160 Sportlerinnen und Sportler, die sich der besonderen Herausforderung in aller Öffentlichkeit stellen.

Die Begegnung von „Profi-Läufern“ sprich: Leichtathletik-Clubs und Hobbyläufern in Betrieben oder Gesellschaftsclubs sowie Kindermannschaften macht seit jeher den besonderen Reiz dieser Veranstaltung des Verkehrsvereins Friedberg aus. Auch wenn diesmal nach den Anmeldungen der Schwerpunkt mehr auf dem Hobbyläuferbereich liegt, dürfte die Staffel ihre Attraktivität nicht verlieren. Denn Konkurrenzdenken und Ehrgeiz haben die anderen allemal.

Die Topteams des Vorjahres fehlen

Fehlen werden der Vorjahressieger „Therapiezentrum und friends“ und auch der letztjährige Zweitplatzierte „Running Gags“ ist nicht dabei. Das eröffnet den lauernden Teams wie den „Agraflitzern“ oder dem diesmal besonders stark aufgestellten LC Aichach (mit Thomas Straßmeier, Agnes Hartl, Alex Wehle) die Chance auf den Sieg. Gespannt ist man, ob das Team „Kinderheim Friedberg“, das wieder mit jungen Asylbewerbern und unbegleiteten jungen Flüchtlingen auf die Strecke geht, den sensationellen dritten Platz des Vorjahres bestätigen kann.

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Um die weiteren Plätze werden wieder der Förderverein Krankenhaus, die „Buschmix-Truppe“ oder die erstmals teilnehmenden „Almöhis“ des Alpenvereins kämpfen. Natürlich haben auch die traditionellen Teams von TTC Friedberg (Sieger 2007) und „Tatonka Running Team“ oder die TSV-Leichtathletik-Frauen wieder gebucht.

Und bei den Schülerteams geht es auch schon darum, es mal einem Kollegen oder einer Kollegin zu zeigen. Den Familienspaß verkörpern eindrucksvoll die „Ostler Papas und Mamas sowie die Ostler Kids“. Die Bestzeit stammt aus dem Jahre 2002, welche die damalige Star-Truppe der DJK Friedberg mit 24:53 Minuten wohl für die Ewigkeit aufgestellt hat.

Organisator Eberhard Krug freut sich auf den Lauf, weil die Teilnehmer „einen schönen Querschnitt durch das Friedberger Vereinsleben abbilden“.

Für Erfrischung während des Laufes durch die Stadtwerke ist gesorgt und abends gibt’s im Festzelt bei der Siegerehrung den traditionellen Gockel und Süffiges. Die Zuschauer werden von Sabine Negele während der Veranstaltung wie immer fachmännisch über Lautsprecher informiert und auf dem Laufenden gehalten.

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