Newsticker

Spanien verhängt erneut Notstand und Ausgangssperre
  1. Startseite
  2. Lokales (Friedberg)
  3. Die Sicherheit ist in Gefahr

Politischer Aschermittwoch

20.02.2015

Die Sicherheit ist in Gefahr

Hans-Jörg Durz

Die Ängste der Menschen stehen bei Hans-Jörg Durz hoch im Kurs. Den CSU-Bundestagsabgeordneten beunruhigen Krisen wie in der Ukraine und ihre Folgen

Mit Ängsten und Krisen hat derzeit der Bundestagsabgeordnete Hans-Jörg Durz zu kämpfen. „Man hat den Eindruck, die Welt gerät aus den Fugen“, sagte er beim Politischen Aschermittwoch der Friedberger CSU. Die wirtschaftliche Bilanz macht dem Vertreter der Region Augsburg Hoffnung, die Sicherheit steht auf dem Spiel.

Zum zweiten Mal in seiner noch jungen Amtszeit trat Durz als Hauptredner bei der Veranstaltung zu Beginn der Fastenzeit auf. Mit knapp 100 Zuhörern war die Veranstaltung sogar noch besser besucht als im vergangenen Jahr. Er gab einen Überblick über die aktuellen politischen Themen und zog Bilanz. Er führt somit eine lange Tradition fort, wie CSU-Stadtverbandsvorsitzender Manfred Losinger sagte. Vorgänger Eduard Oswald hatte ganze 25 Jahre das Rednerpult besetzt.

Besonders stolz ist Durz als Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie über den Verlauf der Energiewende: „Wir machen gute Fortschritte. Der Markt bietet riesige Chancen.“ Dennoch warnt er: „Es geht nicht von heute auf morgen.“

Positiv sieht er die Entwicklung Deutschlands. „Wir sind auch in der Wirtschaft Weltmeister. Das macht sich vor allem auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar“, sagte Durz. Als Mitglied im Hauptausschuss digitale Agenda setzt er zudem auf den Ausbau der einheimischen Technologien, gerade auch bei den großen Unternehmen im Landkreis Aichach-Friedberg.

Sorgen bereiten ihm dagegen die weltweiten Krisen. „Auch an Fasching konnten viele nicht wirklich ausgelassen feiern“, sagte Durz. Für den 43-Jährigen ist vor allem die Situation in der Ukraine von Bedeutung: „Trotz der Bemühungen Deutschlands werden die Ängste einer Konfrontation zwischen den USA und Russland immer wieder befeuert. Wir dürfen die Hoffnung aber nicht aufgeben.“

Kriege wie in der Ukraine und in Syrien sind für Durz auch die Ursache für den starken Anstieg der Flüchtlinge in Deutschland und im Landkreis. Besonders dankbar sei er deshalb für die vielen freiwilligen Helfer, die sich um die zahlreichen Asylbewerber kümmern. Er wies aber auch daraufhin, dass die Flüchtlingspolitik in den Herkunftsländern beginne.

Einen nachhaltigen Eindruck haben bei Durz die Anschläge von Paris hinterlassen: „Das war ein Schock. Wir müssen aber für unsere Überzeugungen eintreten und dürfen nicht nachgeben.“ Im Zuge der Terrorismusbekämpfung wies er auf die Bedeutung der Vorratsdatenspeicherung hin. „Absolute Sicherheit“ gebe es aber nicht. "Seite 1

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren