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Die Stadt Friedberg steckt bei Spielplätzen im Zwiespalt

Michael Postl
Kommentar Von Michael Postl
11.07.2020

Plus Der erste Schritt zur Annäherung ist getan. Die Debatte um die Spielplätze in Friedberg dürfte jedoch noch nicht zu Ende sein.

Die Stadt Friedberg steckt im Zwiespalt: Bürgermeister Roland Eichmann ist nach seiner Spielplatzoffensive der Kritik von Anwohnern ausgesetzt. Diese sind gereizt: Nach dem Bericht zum Spielplatz im Schlosspark erreichten unsere Redaktion Nachrichten weiterer Betroffener. Es gebe zu wenig Lärmschutz, die Betriebszeiten und deren Einhaltung seien die größten Probleme, hieß es.

Der Haken: Friedberg soll auch und gerade für Familien und Kinder attraktiv sein – das Ziel des Stadtrats ist es, die Jugend zu unterstützen und zu fördern. Für ihn ergibt sich somit eine Gratwanderung, denn er will naturgemäß „möglichst allen gerecht werden“. Auf der einen Seite also den Kindern ihren Raum geben, auf der anderen Seite die Bewohner so gut es geht vor Lärm schützen.

Spielplätze in Friedberg: Dem ersten muss auch der zweite Schritt folgen

Wichtig hierbei ist eine Annäherung von beiden Seiten, denn klar ist: Die Kinder sollen nicht am Spielen gehindert werden und die Anwohner sollen ihre Ruhe haben können. Eine Lösung ist schwierig, müssen beide Parteien sich doch auch von sich aus aufeinander zu bewegen. Ein erster Schritt ist getan: Eichmann setzte sich mit den Anwohnern des Spielplatzes am Schlosspark zusammen und erarbeitete mit ihnen ein Konzept, das beiden Seiten passen könnte.

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Zudem will die Stadt die Wirkung von Schallwänden testen. Wie und ob sie überhaupt helfen, wird sich zeigen. Wichtig ist jedoch, dass nach dem ersten Schritt auch der zweite und dritte folgen können. Denn die Anwohner am Spielplatz im Schlosspark sind nicht die einzigen, die sich beschweren.

Lesen Sie auch den Text zum Thema Beschwerden der Anwohner haben Erfolg

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