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Ferien in  Althegnenberg

10.08.2015

Die Stadtranderholung wird immer beliebter

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2 Bilder
Einen Haufen Rasselbande in eine Reihe zu dirigieren, fällt den Betreuerinnen - und hier auch Betreuern - manchmal nicht leicht.
Bild: Mauela Rieger

Sechs Betreuerinnen der Awo sorgen bei 47 Kindern für abwechslungsreiche zehn Tage Ferien in Althegnenberg. Einmal pro Woche steht ein großer Ausflug auf dem Programm

Das „Jaaaa“ aus 45 Kindermündern ist ohrenbetäubend. Wie die nüchternen Zahlen aus der Statistik ist das einstimmige „Jaaaa“ ein Indiz dafür, dass sich die Sommerferienbetreuung der Arbeiterwohlfahrt (Awo) großer Beliebtheit erfreut.

Dieser Ausruf der 45 Kinder gilt der Frage von Kissings erstem Bürgermeister Manfred Wolf, ob ihnen die Stadtranderholung denn bisher gefallen habe, vor allem ob das Essen geschmeckt hat. Irmgard Singer-Prochaska, Kreis- und Gemeinderätin aus Mering, setzt noch einen drauf: „Sollen wir im nächsten Jahr mit der Ferienbetreuung weitermachen?“ Klarer Fall, auch ihr ist die lautstark geäußerte Zustimmung des Nachwuchses sicher. Das nächste Jahr wird die 15. Stadtranderholung in Althegnenberg gefeiert. Mit diesen vielen Kindern, die in diesem Jahr zur Stadtranderholung angemeldet sind, wurden die Ergebnisse der Vorjahre deutlich getoppt, erklärt der Vorsitzende der Awo Kissing, Günther Vogt, Jaromir Prochazka von der Awo Mering pflichtet bei. Und die Restaurantbesitzer Sylvia und Fred sorgen für die Versorgung von morgens bis abends. Bei Ausflügen wird mit einem Fresspaket bestens für das Wohlbefinden gesorgt.

Zusammengewürfelt aus Kissing, Mering, Ried und Hörmannsberg haben die Betreuerinnen neben der Leiterin Sabrina viel zu tun. Isabell, Julia, Leni, Melina und Michelle bemühen sich mit Abenteuern im Wald, Tiere mit Perlen zu gestalten oder gar Fußball zu spielen, die Kids bei Laune zu halten. Manchmal nicht leicht gesteht Leni, aber nach einigem Hin und Her machen die meisten Jungs mit, die Mädchen gehen Turnen oder basteln.

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Geschichte hautnah: Der erste längere Ausflug führte nach Eichstätt. Dort konnten die Kinder Fossilien suchen und selbst fossile Schätze heben. Manch einer wurde fündig, erzählte die leitende Betreuerin Sabrina. Durch den Zuschuss von den Gemeinden Kissing, Mering sowie dem Hilfswerk unserer Zeitung, Kartei der Not, können die Kinder von einem Sammelpunkt in ihren Orten abgeholt werden und erhalten drei Mahlzeiten am Tag. So gestärkt kann der nächste Ausflug nach Poing in Angriff genommen werden. Dort wird die Rasselbande den Wildpark besuchen und wenn die Kinder leise sind, vielleicht manches Tier bewundern können.

Am Sonntag, 11. Oktober, wird der Abschluss dieser Stadtranderholung zusammen mit Eltern und Kindern gefeiert, außerdem wird eine CD über die Ereignisse gezeigt. Zeit und Ort wird noch bekannt gegeben.

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