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Rinnenthal

25.07.2010

Die alte Fahne wird zum Museumsstück

Pfarrer Brandmair weihte die neue Fahne des BC Rinnenthal. Foto: Michael Seefelder
Bild: Michael Seefelder

Zum Jubiläum bekommt der BC Rinnenthal eine neue Flagge. Die alte Fahne wird zum Museumsstück. Aber das war nicht alles.

Auf 40 Jahre Vereinsgeschichte blickte der BC Rinnenthal am Wochenende zurück. Neben einem breiten Festprogramm wurde die BCR-Chronik vorgestellt und die neue Fahne des Vereins geweiht.

Mehr Mitglieder als Einwohner hat der BC Rinnenthal derzeit. 833 sind es genau. Auf diesen außergewöhnlichen Umstand wies Pfarrer Adalbert Brandmair beim Festgottesdienst im Zelt hin und zog einen Vergleich zum Fußball. Wer die Tore schieße, sei in einer Mannschaft egal. Wichtig sei, dass jeder sich einbringt. "Es geht um das gemeinsame Ziel", betonte der Geistliche.

Da die alte Fahne des Vereins nach 40 Jahren deutliche Verschleißspuren aufweist, musste eine neue her. Brandmair segnete die Flagge, die das Wappen des Vereins und das Sportheim zeigt. Darauf geschrieben steht der Leitspruch "herzlich-sportlich-fair".

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40 Jahre lang habe die bisherige Standarte die Sportler des BC begleitet, erklärte der Vorsitzende Inno Lindemeyer. Nun habe die Concordia-Fahne, die eigentlich aus den 1920er Jahren stammt und ursprünglich dem gleichnamigen Radverein gehörte, ausgedient. "Jetzt wird sie zum Museumsstück im Sportheim", sagte Lindemeyer.

Von einem "bewundernswerten 40-jährigen Vereinsleben" sprach der stellvertretende Landrat Matthias Stegmeir. "Als Rinnenthaler und Vertreter des Landkreises kann man nur stolz sein auf diesen Verein, der sich im ganzen Landkreis und darüber hinaus einen guten Namen gemacht hat", sagte Stegmeir. Der BC biete ein qualifiziertes Fitness- und Gesundheitsprogramm für die ganze Familie. Der Verein sei nicht nur ein Bittsteller bei Zuschüssen. "Das Miteinander in 16 000 Stunden Eigenleistung und ein hohes finanzielles Eigenengagement beim Sportheimbau sind auch ein Spitzenwert im Landkreis", machte der stellvertretende Landrat deutlich.

Auch Friedbergs Bürgermeister Peter Bergmair überbrachte dem Verein seine Glückwünsche.

Gut besucht war das Fest am Freitag und Samstag trotz des Regens. Bei der bayerischen Nacht mit der Band "Chari Vari" am Samstagabend war das Zelt mit gut 800 Menschen voll besetzt. Auch am Freitag, beim Auftritt der "Knödelbuam" fanden um die 600 Gäste den Weg zum Festgelände. Ausgelassen gefeiert wurde jeweils bis spät in die Nacht. "Ich bin sehr zufrieden", bilanzierte der Vorsitzende Lindemeyer. Um den Platz und die Spieler zu schonen, wurde der Spielplan der Fußball-Stadtmeisterschaft um rund ein Drittel gekürzt. Der Feierlaune der Mitglieder tat dies allerdings keinen Abbruch. (mick-)

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