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Neubesetzung beim KJR

30.03.2009

Die eine geht, die andere kommt

Für Renate Pekality ist erst mal Schluss: Da die hauptamtliche Kraft des Kreisjugendrings Aichach-Friedberg (KJR) ein Kind bekommt, soll ihr Posten ab Juni neu besetzt werden. Vorstandsvorsitzende Carolin Fleischer bedankte sich im katholischen Pfarrzentrum St. Jakob bei der Geschäftsführerin und pädagogischen Leiterin für deren Einsatz. Auf Einladung der Pfadfinder von St. Georg fand dort die diesjährige Frühjahrshauptversammlung des KJR statt. Von Kathrin Feulner

Friedberg Für Renate Pekality ist erst mal Schluss: Da die hauptamtliche Kraft des Kreisjugendrings Aichach-Friedberg (KJR) ein Kind bekommt, soll ihr Posten ab Juni neu besetzt werden. Vorstandsvorsitzende Carolin Fleischer bedankte sich im katholischen Pfarrzentrum St. Jakob bei der Geschäftsführerin und pädagogischen Leiterin für deren Einsatz. Auf Einladung der Pfadfinder von St. Georg fand dort die diesjährige Frühjahrshauptversammlung des KJR statt.

Wieder besetzt wurde dagegen ein anderer verwaister Posten: Sophia Klaß ist neue Beisitzerin im Vorstand. Die Delegierten wählten die 21-Jährige, die in der Kindertagesstätte der JVA Aichach eine Ausbildung zur Erzieherin macht, einstimmig. Ebenfalls einstimmig war das "Ja" zum neuen Leitbild für den Kreisjugendring.

Nach einem kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr präsentierte der Vorstand einen ausgeglichenen Haushalt und wurde entlastet. Nicht zufrieden ist Beisitzer Sascha Braun mit dem Zustand des Zeltplatzes am Mandlachsee. Er wünscht sich, dass verstärkt Jugendgruppen in die Arbeiten vor Ort eingebunden werden, etwa mit Werk- oder Honorarverträgen oder durch die Übernahme von Patenschaften, zum Beispiel für den Teich: "Schließlich ist es ein Zeltplatz für die Jugend im Landkreis und nicht für den Kreisjugendring." Da er allein mit der Organisation des Zeltplatzes überfordert sei, denke Braun über die Gründung eines Arbeitskreises nach. Geplant seien für das Hauptgebäude neben der Anschaffung eines Kühlschranks auch das Einziehen einer Galerie, damit Kleingruppen dort übernachten könnten. Ein besseres Controlling sowie eine intensivere Werbung seien 2009 ebenfalls notwendig.

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Große Pläne für das laufende Jahr

Weitere Pläne des KJR für 2009 stellte Beisitzer Jochen Mensching vor. Wie im vergangenen Jahr seien wieder ein Kinder- und ein Jugendzeltlager, eine Zirkus-Freizeit, das erlebnispädagogische Paddeln, ein Jugendleiter-Grundkurs und weitere Seminare wie ein Erste-Hilfe-Kurs vorgesehen.

Zum ersten Mal solle ein Austausch mit Frankreich angeboten werden. Mit einem Kettensäge-Kurs werde der KJR im Herbst dem Biber Konkurrenz machen. "Für die Jugendgruppen wollen wir aber keine Konkurrenten sein", betonte Mensching. Ziel sei es vielmehr, auch für solche Jugendliche etwas anzubieten, die keinen Zugang zu Vereinen hätten.

Nach wie vor wünsche sich der Vorstand ein Dienstfahrzeug, einen Kleinbus, der auch an Verbände vor Ort verliehen werden könnte: "Wir wollen ja unserer Wirtschaft unter die Arme greifen", lachte Mensching. Ein neues Corporate Design sowie die Beteiligung am "Mittendrin"-Festival in Friedberg im Sommer dieses Jahres stünden für 2009 ebenfalls auf der Agenda.

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