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Tradition

28.09.2019

Dreitägiges Fest zum 145-Jährigen

Ein dreitägiges Fest feierte der Soldaten- und Kriegerverein Pfaffenhofen zu seinem 145. Geburtstag.
Bild: Werner Satzger

Der Soldaten- und Kriegerverein in Pfaffenhofen feiert gemeinsam mit den Burschen

Vor 145 Jahren aus der Taufe gehoben, konnte der Soldaten- und Kriegerverein Pfaffenhofen mit Stolz auf fast eineinhalb Jahrhunderte seines Bestehens zurückblicken. Er feierte mit dem Burschenverein ein dreitägiges Fest. Laut den Organisatoren war es eine fast perfekte Feier, nur der Festumzug fiel dem wechselhaften Wetter zum Opfer. Zu Beginn rockte am Freitagabend die Band Shout. Am Samstagnachmittag gedachte der Soldatenverein der Kriegsopfer und der gestorbenen Kameraden mit Kranzniederlegungen an den Kriegerdenkmälern in Egenburg und Egenhofen.

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Pünktlichst um 19 Uhr erfolgte der Anstich des Bierfasses, gekonnt ausgeführt durch den Schirmherrn Bürgermeister Helmut Zech. Es folgte ein zünftiger Festabend. Gstanzlsänger Hubert Mittermeier sorgte mit seinem rund zweieinhalbstündigen Auftritt für tolle Unterhaltung. Vereinsvorsitzender Stefan Wild gab einen kurzen Überblick über die Entstehung des ältesten Vereins der Gemeinde mit derzeit 162 Vereinsmitgliedern.

Der Festsonntag begann nach alter Tradition, mit dem Weckruf. Pünktlich um 6 Uhr gaben die Egenburger Böllerschützen drei Salutsalven ab und holten zusammen mit einigen Festausschussmitgliedern und der Blas- und Festkapelle Odelzhausen Bürgermeister Helmut Zech von zu Hause ab. Nach dem Weißwurstfrühstück galt es für den Jubilar, gemeinsam mit dem Burschenverein und den Festdamen am Eingang Spalier zu stehen und mit musikalischer Begleitung die geladenen Vereine zu begrüßen.

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Höhepunkt der Feierlichkeiten war die Segnung der restaurierten Fahne und der neuen prächtig bestickten Fahnenbänder durch Pfarrer Josef Heiß im Festgottesdienst.

Kreisverbandsvorsitzender Peter Niedermair betonte in seiner Rede: „Obwohl Frieden für die nach 1945 Geborenen Gewohnheit ist, ist Frieden jedoch keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Wert, für den es sich einzustehen lohnt.“ Sehr großzügig zeigte sich Schirmherr Helmut Zech. Die Gemeinde übernahm an diesem Festsonntag sämtliche Unkosten des Vereins. Zech lobte: „Das Fest war hervorragend organisiert und das Zusammenarbeiten von Soldatenverein und Burschen war sehr gelungen!“ Feierlich wurde es noch einmal bei der Übergabe der Vereinsfahne. Peter Schanderl, der die Fahne jahrzehntelang zu jedem Anlass trug, reichte sie nun gemeinsam mit der Fahnenmutter Petra Sigrist an seinen Nachfolger Stefan Diepold weiter. Sehr zum Leidwesen des Festausschusses konnte dann am Nachmittag der Festumzug aufgrund des anhaltenden Regens nicht durchgeführt werden. Stattdessen gab es einen Fahneneinzug – mit dem Taferlbua und dem Fahnenschwenker – durch die Festhalle, bei dem sich alle Vereine präsentieren konnten. Als Erinnerungsgeschenk gab es aus den Händen der Vorstände Stefan Wild und Werner Satzger für die Gastvereine einen Liter Bier – Glonntaler Dunkel Jubiläumssud. (WS)

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