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Kultur

26.07.2019

Ein Faible für große Bühnenwerke

Christoph Günzel

Mit Christoph Günzel geht es in das „Land des Lächelns“

Seit einigen Monaten klingen asiatische Klänge aus dem Probenraum des sinfonischen Blasorchesters Dasing. Der Dirigent des Orchesters, Christoph Günzel, studiert mit seinen Musikern die Operette „Das Land des Lächelns“ ein. Diese wird gemeinsam mit professionellen Gesangssolisten und dem Chor des Leonhard-Wagner-Gymnasiums am Samstag, 26. Oktober, aufgeführt. So ein Großprojekt erfordert gerade von Amateurmusikerinnen und -musikern, bzw. auch Amateursängerinnen und -sängern zusätzliche intensive Probenarbeiten. Jedoch sehen sich alle Akteure dieses Projekts bei Christoph Günzel als Gesamtleiter des Projektes in guten Händen und folgen seiner musikalischen Regie sehr konzentriert.

Dieser hat, bedingt durch sein berufliches Engagement an der Bayerischen Staatsoper in München, ein Faible für große Bühnenwerke. Er arrangierte bereits mehrere Operetten und Opern für sinfonisches Blasorchester. Für „sein“ Orchester in Dasing verfasste er auch schon zahlreiche andere Arrangements. Aus diesem Grund traf die Idee von Christoph Günzel für eine konzertante Präsentation der Operette „Das Land des Lächelns“ von Franz Lehar bei den Verantwortlichen des Musikverein Dasing auf offene Ohren.

Christoph Günzel studierte an der Universität Augsburg und der Hochschule für Musik und Theater in München. Schon während seines Studiums konnte er als Trompeter in renommierten Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Bayerischen Staatsorchester, der Internationalen Bachakademie Stuttgart, dem Münchener Bach-Orchester unter berühmten Dirigenten wie Lorin Maazel, Ricardo Muti, Zubin Metha, Hellmuth Rilling usw. Erfahrungen sammeln. Von 1999 bis 2001 war er Trompeter beim Symphonieorchester des Saarländischen Rundfunks. Er ist Lehrbeauftragter an der Universität Augsburg, stellvertretender Leiter der Sing- und Musikschule Königsbrunn und Instrumentallehrer an der Sing- und Musikschule Augsburg sowie in den Musikvereinen Dasing und Binswangen. Darüber hinaus engagiert er sich regelmäßig als Juror bei „Jugend musiziert“ und bei Wettbewerben im Allgäu-Schwäbischen Musikbund. Seine Hauptaufgabe sieht er als Trompeter im Bühnenmusikensemble der Bayerischen Staatsoper und als Studiomusiker für Filmmusikaufnahmen. (FA)

Zu sehen ist die Operette am 26. Oktober in der Friedberger Stadthalle und am 6. Januar beim Dreikönigskonzert in Königsbrunn. Eintrittskarten können unter www.tickets.mv-dasing.de bestellt werden. Weitere Informationen gibt es auf www.ldl2019.jimdosite.com.

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