Newsticker

Bund und Länder wollen Feiern in öffentlichen Räumen auf 50 Teilnehmer beschränken
  1. Startseite
  2. Lokales (Friedberg)
  3. Ein Hort für die fünfte Klasse

Kinderbetreuung in Mering

28.06.2009

Ein Hort für die fünfte Klasse

In Mering gibt es ab Herbst einen neuen Hort. Zielgruppe sind zunächst Schülerinnen und Schüler der fünften Klasse aus dem Schulverband Mering, also Hauptschüler aus Mering und Ried. Vor allem in der Hauptschule zeichnet sich ein erhöhter Bedarf ab, sieben Hauptschülerinnen und Hauptschüler, die 2009/2010 die fünfte Klasse besuchen werden, haben sich bei der Gemeinde Mering gemeldet. Von Jana Tallevi

Mering. In Mering gibt es ab Herbst einen neuen Hort. Zielgruppe sind zunächst Schülerinnen und Schüler der fünften Klasse aus dem Schulverband Mering, also Hauptschüler aus Mering und Ried. Vor allem in der Hauptschule zeichnet sich ein erhöhter Bedarf ab, sieben Hauptschülerinnen und Hauptschüler, die 2009/2010 die fünfte Klasse besuchen werden, haben sich bei der Gemeinde Mering gemeldet.

Bis vor einigen Jahren hörte die gemeindliche Hortbetreuung mit dem Ende der Grundschule auf. Nach neuen Gesetzesvorgaben ist jedoch die jeweilige Heimatgemeinde dazu verpflichtet, die Betreuung von Schulkindern bis zum 14. Lebensjahr zu organisieren, wenn die Eltern sich deshalb an die Gemeinde wenden, erklärte Schulverbandsvorsitzender Hans-Dieter Kandler. Die Leiterin der Hauptschule Mering, Ingeborg Paffinger, wies den Schulverband darauf hin, dass die Zahl der Hortschüler bereits in wenigen Wochen steigen könnte: Ihr liegen mehr als 30 Anmeldungen für die Ganztagsklasse vor, die nicht alle berücksichtigt werden können. Diese Schülerinnen und Schüler könnten dann auf den Hort abschwenken, falls eine Betreuung am Nachmittag notwendig ist.

Freilich haben sich nicht nur Hauptschüler für eine Hortbetreuung bei der Gemeinde gemeldet, auch Realschüler und Gymnasiasten sind dabei. Auch für sie soll der Schulverbandshort offen stehen. Sollten dann noch Plätze frei sein, könnten auch Realschüler aus anderen Gemeinden aufgenommen werden, die in Mering zur Schule gehen. "In Zukunft kann dann über ein breiteres Konzept für diese Hortbetreuung nachgedacht werden", so Kandler. Jetzt habe man schnell handeln müssen, so die zuständige Sachbearbeiterin aus der Meringer Verwaltung, Heidi Leitmeir, um überhaupt noch Personal für den neuen Hort zu finden.

Nicht begeistert von der Eile des Verfahrens war der Rieder Bürgermeister Anton Drexl, auch Mitglied im Schulverband. Zum einen war ihm nicht der aktuelle Bedarf bei den Rieder Schülern bekannt, zum anderen dachte er an deren langen Heimweg nach einem Nachmittag im Hort in Mering, der bis 17 Uhr geöffnet sein soll. Denn einen Bus wird es zu dieser Zeit nicht mehr nach Ried geben, der Heimweg muss privat organisiert werden. Schließlich einigte sich der Schulverband darauf, dass die Gemeinden, je nach Anteil ihrer tatsächlich dort angemeldeten Schüler, für den neuen Hort bezahlen werden.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren