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Turnen Deutsches Turnfest

16.06.2017

Ein Paar verfehlt das Podest nur hauchdünn

Mit tollen Ergebnissen schlossen die Gymnastinnen des TSV Friedberg ihre Wettkämpfe beim Deutschen Turnfest in Berlin ab: (von links) Luisa Fischer, Melanie Prechtl, Serena Frodl, Sarah Schwankhart, Katharina Gaßner, Shanika Mäling, Michelle Schäfer, Elena Schmauz, Elena Enderle, Lilly Steinke, Melina Arne, Simone Isopp, Bettina Prechtl.
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Mit tollen Ergebnissen schlossen die Gymnastinnen des TSV Friedberg ihre Wettkämpfe beim Deutschen Turnfest in Berlin ab: (von links) Luisa Fischer, Melanie Prechtl, Serena Frodl, Sarah Schwankhart, Katharina Gaßner, Shanika Mäling, Michelle Schäfer, Elena Schmauz, Elena Enderle, Lilly Steinke, Melina Arne, Simone Isopp, Bettina Prechtl.
Bild: Sylvia Ranf

Simone Isopp und Serena Frodl landen beim Deutschen Turnfest auf Platz vier. Auch die anderen TSV-Mädchen überzeugen

Mit durchaus bemerkenswerten Platzierungen kehrten die Gymnastinnen des TSV Friedberg vom Deutschen Turnfest aus Berlin zurück. Die Mädchen von Trainerin Sylvia Ranf gaben in fünf Wettkampfarten ihr Bestes.

Die Wettkämpfe der rhythmischen Gymnastik, die in den großen Messehallen der Hauptstadt stattfanden und viele Vereine aus ganz Deutschland anzogen, waren sehenswert. Und die Gymnastinnen des TSV Friedberg zeigten ihr ganzes Können an Beweglichkeit und Anmut mit den Handgeräten Ball, Band, Keule, Seil und Reifen.

Die Sportart, die sicher zu den schönsten im Turnen gehört, kam in Berlin vor einem großen Publikum wieder voll zur Geltung. Die Friedbergerinnen hatten sich durch harte Trainingsarbeit auf dieses Event vorbereitet – wohl wissend, dass ein Turnfestpokalsieg wohl außerhalb der Reichweite sein würde. Dennoch steigerten sich die Gymnastinnen Simone Isopp und Serena Frodl bis an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit und eroberten dabei im Bundesfinale Synchron der P-Übungen mit Ball, Band und Seil den vierten Platz unter 37 Paaren. Den Podestplatz verpassten sie dabei um winzige fünf Hundertstel-Punkte. Melanie Prechtl und Luisa Fischer erreichten im gleichen Wettkampf Rang 22. Ein ebenso großes Kunststück gelang auch Carina Eberlein und Elisabeth Schulmann, die sich im Gymnastik-Mix im Zweier-Team mit Ball, Band, Keule und Seil unter 62 Paaren einen hervorragenden fünften Platz sicherten.

Die drei weiteren Paare aus dem Friedberger Gymnastikteam zeigten in diesem Wettkampf, den es nur an Turnfesten gibt, ebenfalls gute Leistungen und waren in der oberen Hälfte des riesigen Teilnehmerfeldes zu finden.

Bei den Kür-Übungen starteten Elisabeth Schulmann und Simone Isopp beim Deutschland-Cup K-Einzel und erreichten in ihrer jeweiligen Altersklasse einen 18. beziehungsweise 13. Platz. Auch beim Pokalwettkampf Gymnastik und Tanz präsentierte sich die Gruppe der Wild Dancers 18+ des TSV Friedberg mit Simone Isopp, Serena Frodl, Katharina Gaßner, Bettina Prechtl, Elena Schmauz und Lilly Steinke stark unter neun Gruppen und wurde Fünfte.

Die Jugendgruppe District 7 mit Elena Enderle, Melina Arne, Sarah Schwankhart, Luisa Fischer, Melanie Prechtl, Shanika Mäling und Michelle Schäfer erreichte in ihrer Altersklasse Rang zehn unter 13 Gruppen.

Pech hatte Norina Schmauz, die aus gesundheitlichen Gründen eine ihrer drei Übungen beim Deutschland-Cup der rhythmischen Sportgymnastik der Jugendwettkampfklasse aussetzen musste und somit ans Ende der Ergebnisliste rutschte. Trainerin Sylvia Ranf war stolz auf das Wettkampfergebnis ihrer Schützlinge. Ihre Turnerinnen, die in Berlin dabei waren, werden noch lange in ihren Erinnerungen schwelgen und freuen sich schon jetzt auf die nächste Auflage in Leipzig in vier Jahren.

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