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Theaterfreunde

12.12.2012

Ein Radl sorgt für Verdruss

Das Fahrrad von Nachtwächter Emeran Asam (Alois Bachmeir) sorgt auf der Rieder Bühne für turbulente Verwicklungen.
Bild: Peter Stöbich

Mit dem Stück „Weil mir zwoa Spezi san“ brillieren Neulinge und alte Hasen

Ried Mit ihrer jüngsten Inszenierung strapazieren die Theaterfreunde Ried nicht nur die Lachmuskeln, sondern auch das Sitzfleisch der Zuschauer: Knapp drei Stunden dauert das Stück „Weil mir zwoa Spezi san“, das noch einmal am kommenden Freitag, Samstag und Sonntag im Untergeschoss des Rieder Rathauses zu sehen sein wird. Unter der Regie von Franz Wasmeier steht ein neunköpfiges Team aus erfahrenen Theaterhasen und Neulingen auf der Bühne.

Diese Mischung erwies sich bei der Premiere, die traditionell immer zur Adventszeit stattfindet, als gelungen; Claudia Greisl und Julia Helfer bekamen für ihren Einstand aufmunternden Beifall. In dem mit viel Liebe zum Detail gestalteten Bühnenbild agierten die Darsteller ausdrucksstark und lebendig, soweit ihnen die Vorlage von Maximilian Vitus dazu Gelegenheit gibt. Denn das Stück gehört nicht zu den stärksten des 1968 verstorbenen Autors, der insgesamt 32 Dialektlustspiele verfasst hat und vor allem durch den Fernseh-Komödienstadl bekannt wurde. Es dauert einige Zeit, bis die nach bewährtem Muster gestrickte Geschichte in Gang kommt und die Pointen sind nicht so häufig wie bei einer Aufführung, die nur halb so lang dauert.

Der von seiner resoluten Frau (Brigitte Helfer) dominierte Nachtwächter Asam (Alois Bachmair) schafft sich mit seinem Spezl Ambros (Leonhard Ludwig) ein Fahrrad an. Doch kaum ist der selbst gebaute Drahtesel fertig, beginnt der Verdruss; wegen der Umtriebe eines Wilderes kommt es im Dorf zu falschen Verdächtigungen und daraus resultierenden Schwierigkeiten. Um die Verwirrung komplett zu machen, gibt auch die „ledige Witwe“ Leni Kirchleitner (Renate Nimführ) ihren Senf dazu.

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Wie Andreas Seidl als einfältiger Polizist den Fall löst, sei hier nicht verraten, aber es gibt natürlich auch dieses Mal ein Happy End. In weiteren Rollen amüsierten Florian Schwarzenbrunner und Erwin Gerstlacher das Publikum.

Termine Über die „zwoa Spezi“ kann man noch bei drei Aufführungen lachen: kommenden Freitag und Samstag jeweils um 20 Uhr sowie am Sonntag, 16. Dezember, um 19.30 Uhr.

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