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Bildung

26.11.2019

Ein Roboter hilft beim Lernen

Über den von den LEW gestifteten Lernroboter freuen sich die Mädchen und Buben der Theresia-Gerhardinger-Grundschule in Friedberg.
Foto: Leah Rehklau

Theresia-Gerhardinger-Schule gewinnt einen Preis der LEW. So sollen Kinder an logisches Denken und Programmieren herangeführt werden

Monika Diepold hat einen Sohn, der in die dritte Klasse der Theresia-Gerhardinger-Grundschule geht. Sie arbeitet bei den Lechwerken (LEW). Eine Kombination, die der Schule jetzt zu einem pädagogischen Neuzugang verholfen hat: Ein Lernroboter soll die Kinder an logisches Denken und Programmieren heranführen.

Die LEW bieten jährlich ein Bildungsprogramm für Kindergärten, Schulen und Hochschulen an: „3malE“. Es ist eine Bildungsinitiative mit dem Motto: „Entdecken, Erforschen, Erleben“. Schulen konnten sich im Rahmen dieses Programms bewerben, und der Gewinner erhält ein Lernroboterset der Firma MatataLab. Als Monika Diepold davon erfuhr, wandte sie sich sofort an Kerstin Rascher, Klassenleiterin der 4a, der Ganztagsklasse. Rascher reichte daraufhin mit Diepolds Empfehlung die Bewerbung ein – und erhielt den Zuschlag.

Peter Kraus, Leiter der Kommunalbetreuung der Lechwerke, machte sich daraufhin auf den Weg in die Friedberger Grundschule, um den Schülern das Lernroboterset zu übergeben. „Es ist wirklich toll für mich, dass ich heute hier sein darf, um euch euren Gewinn zu überreichen“, sagt er den Schülern. Und auch die sind begeistert. Als Dankeschön sangen sie dem Diplom-Ingenieur ein einstudiertes Ständchen zum Thema Licht und Energie. „Sie finden das natürlich voll cool“, erzählt Rascher, denn „alles, was mit Neuen Medien zu tun hat, ist für die Kinder total interessant“. Auch sie freut sich und ist besonders vom Engagement des Unternehmens begeistert: „Ich finde das ganz toll, dass es Firmen gibt, die sich in solchen Bereichen engagieren. Das ist sehr wertvoll.“

Das Lernroboter-Set wird zunächst von den Schülern der vierten Klasse ausprobiert. Es soll die Kinder spielerisch an die Themen logisches Denken und Programmieren heranführen. Zusammenhänge der Informatik sollen so durch Experimentieren, Beobachten und Analysieren erkannt werden. Das soll dabei helfen, die Kreativität zu fördern und die Problemlösekompetenz auszubauen. Auch im Heimat- und Sachkundeunterricht soll das Lernset zukünftig verwendet werden.

Peter Kraus lässt es sich nicht nehmen, den Kids bei der Übergabe mit einem Augenzwinkern mit auf den Weg zu geben, dass Nachwuchsinformatiker wie sie immer bei den Lechwerken gebraucht werden. Und vielleicht landet ja wirklich der ein oder andere später mal dort.

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