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Kissing

20.12.2020

Ein Weihnachtshaus leuchtet in Kissing schon seit 15 Jahren

Branko Sprach ist zur Weihnachtszeit ein bisschen verrückt, wie er selbst über sich sagt. Seit 15 Jahren schmückt er in Kissing sein Weihnachtshaus in der Werkstraße 11.
Bild: Edigna Menhard

Plus Seit 15 Jahren erstrahlt das Haus von Branko Sprach zur Weihnachtszeit heller und bunter als alle anderen. Dann verwandelt sich sein Garten in eine Wunderlandschaft.

Zu Weihachten sei er immer ein bisschen verrückt. Branko Sprach habe seine neuen Mieter, die vor wenigen Monaten in den 1. Stock seines Haus eingezogen sind, schon vorgewarnt, erzählt er schmunzelnd. Und tatsächlich klettern derzeit mehrere Weihnachtsmänner an der Fassade seines Hauses hoch, beleuchten mit der Laterne den Garten, winken freundlich oder fahren im Schlitten, dazu rauchen Schneemänner Pfeife, Rentiere tummeln sich auf dem Gras, und in den Bäumen glitzern zahlreiche Sterne.

Branko Sprach ist zur Weihnachtszeit ein bisschen verrückt, wie er selbst über sich sagt. Seit 15 Jahren schmückt er in Kissing sein Weihnachtshaus in der Werkstraße 11.
Bild: Edigna Menhard

Der Kissinger schmückt bereits seit 15 Jahren sein komplettes Haus in der Werkstraße 11 rundherum aufwendig mit zahlreichen Weihnachtsfiguren und Lichtern. 100 Stunden benötigt er für den Aufbau. Der Abbau geht ein wenig schneller. "Da bin ich nach lediglich 20 bis 30 Stunden fertig. Allerdings muss ich gut aufpassen, dass hierbei nichts durcheinandergeht. Ich lagere alles in beschrifteten Kisten, damit ich nächstes Jahr nicht suchen muss."

Das Weihnachtshaus ist das Hobby des Kissingers

Die Mühe ist es ihm wert: "Das macht mir so viel Freude, das ist mein Hobby, mein Ein und Alles", sagt er und strahlt über das ganze Gesicht. Er trinke keinen Alkohol und rauche auch nicht, irgendwo müsse schließlich das Geld raus. Das Mehr an Stromkosten liege bei 400 Euro im Jahr.

Ein Weihnachtshaus leuchtet in Kissing. Seit 15 Jahren erstrahlt das Haus von Branko Sprach in der Werkstraße 11

Dazu kommen die vielen Figuren, die er im Internet bestellt, aber auch aus Urlauben etwa in die USA mitbringt. Einen Teil davon konnte er dieses Jahr gar nicht aufstellen, der lagert noch in der Garage und kommt möglicherweise erst 2021 zum Einsatz. Vielleicht kann er dann auch seine Pläne verwirklichen, die riesige Tanne im Garten zu beleuchten. Da müsse er aber mit der Feuerwehr sprechen, meint er.

Die Weihnachtsshow läuft noch bis Heilige Drei Könige

Die Lichter seiner kleinen "Weihnachtsshow" knipst Branko Sprach bis Heilige Drei Könige jeden Tag morgens zwischen 6 und 8 Uhr und abends zwischen 16 und 23 Uhr an, Weihnachten und Silvester sogar etwas länger. Das hat sich in der Gegend bereits herumgesprochen. Zur Dämmerung geht es in der eigentlich beschaulichen Werkstraße dann gleich etwas betriebsamer zu. Kinder stehen mit großen Augen vor dem Zaun. Autos bleiben kurz stehen.

Stadt Aichach w Postfach 11 10 w 86542 Aichach Hauptamt   An die Redaktion Ihre Zeichen, Ihre Nachricht vom:  Unser Zeichen: 14/AK Ansprechpartner: Angela Kerle Zimmer 007 Rathaus Tel.: 08251/902-75 Fax: 08251/902-71 e-mail: angela.kerle@aichach.de    Aichach, 02.12.2020  P R E S S E M I T T E I L U N G  Zum Aichacher Advent  werden die Türme beleuchtet  Rathaus-Adventskalender, Adventsgeschichten aus dem Stadtmuseum, Krippenweg - trotz Corona ist in der Adventszeit einiges geboten in Aichach. Um die passende Atmosphäre für den Aichacher Advent zu schaffen, werden seit dem 1. Adventssonntag vier Aichacher Türme beleuchtet: das Obere und das Untere Tor, der Turm der Spitalkirche und der Turm der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Bei der Spitalkirche ist das Motiv ähnlich wie in den vergangenen Jahren. An den beiden Stadttoren leuchten gelben Sterne auf einem farbigen Hintergrund. Und am Turm der Stadtpfarrkirche erstrahlt ein Baum mit einem Bethlehem-Stern darüber. Zusammen mit der Weihnachtsbeleuchtung und dem Christbaum am Oberen Stadtplatz bietet die Innenstadt ein stimmungsvolles Bild für einen Stadtbummel oder den Besuch des Krippenweges. Die Stadt bittet aber darum, die Maskenpflicht am Stadtplatz zu beachten und den Mindestabstand einzuhalten.
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Bild: Erich Echter

Die Anwohner hätten sich über den Verkehr noch nicht beschwert, im Gegenteil. "Es kommen sehr viele Nachbarn, und die erzählen es anderen", freut er sich. Eins bedauert er jedoch: "Schade, dass diese Leute nur aus dem Auto rausschauen. Die sollten aussteigen und sich die Zeit nehmen, um sich das genauer anzusehen." Denn manche Betrachter lädt er dann sogar in seinen Garten ein. Doch das ist dieses Jahr zu Pandemie-Zeiten nicht möglich. Er hofft auf nächstes Jahr, dann ohne Pandemie und Ausgangssperre.

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