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"Jugend debattiert" an der Friedberger F

28.01.2010

Ein Wettstreit um die besseren Argumente

Schlagfertigkeit, Wissen und Originalität zeichnen sie aus, die Sieger der Staatlichen Fachoberschule Friedberg (FOS) beim Schulwettbewerb "Jugend debattiert": Katharina Eisenberger und Christoph Rutka waren die Gewinner des Schulfinales. "Soll das Erlernen eines Musikinstruments in der Schule zur Pflicht gemacht werden?", lautete die zu debattierende Frage. Von Dr. Florian Sonneck

Friedberg Schlagfertigkeit, Wissen und Originalität zeichnen sie aus, die Sieger der Staatlichen Fachoberschule Friedberg (FOS) beim Schulwettbewerb "Jugend debattiert": Katharina Eisenberger und Christoph Rutka waren die Gewinner des Schulfinales. "Soll das Erlernen eines Musikinstruments in der Schule zur Pflicht gemacht werden?", lautete die zu debattierende Frage.

Zum achten Mal beteiligte sich die Friedberger FOS am Wettbewerb "Jugend debattiert". Jede Debatte ist dabei Wettbewerb, ein Wettstreit um die besseren Argumente. Der Gegensatz von Pro und Kontra fordert die Jugendlichen heraus. Nicht nur in der Wirtschaft, auch geistig gilt: Konkurrenz belebt das Geschäft. "Wettbewerb ist ein wichtiges pädagogisches Instrument, vorausgesetzt, er ist so gestaltet, dass jeder etwas für sich gewinnen kann, und dieser Forderung trägt der Schülerwettbewerb ,Jugend debattiert' in besonderem Maße Rechnung", da ist sich Schulleiter Rainer Lipczinsky einig mit Lehrkraft Ruth Balling, die den Schulwettbewerb organisiert hat.

In Vorausscheidungen auf Klassenebene wurden die 16 Teilnehmer des Schulwettbewerbs ausgewählt. Über drei Runden führte der Weg im K.-o.-System ins Finale.

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In der Vorrunde hieß das Thema "Soll auf bestimmten Straßen und Plätzen der Genuss von Alkohol außerhalb von Gaststätten verboten werden?". Hier zeigten sich die Debattanten kreativ, verwiesen auf die Thematik Maxstraße in Augsburg und boten den vielen Zuhörern eine spannende Debatte. Auch beim Halbfinal-Thema konnten die Jugendlichen auf ihren eigenen Lebensbereich zurückgreifen. Die Frage lautete: "Soll in häuslichen Angelegenheiten das Weisungsrecht der Eltern gegenüber ihren Kindern mit deren 16. Geburtstag enden?"

Die Debattanten, von denen je zwei auf der Pro- und Kontra-Seite diskutieren, überzeugten mit Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft die unabhängige Jury.

Nun gilt es für Eisenberger und Rutka, sich am 4. Februar in Lauingen beim Regionalentscheid auf nächsthöherer Ebene zu beweisen.

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