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Tradition

24.11.2017

Ein bayerisch-böhmischer Abend

Beim bayerisch-böhmischen Abend mit der Stadtkapelle Friedberg war lockere Stimmung angesagt.
Bild: Günther Jaumann

Die Stadtkapelle präsentiert ein besonderes Konzert mit passenden Geschichten und Gerichten

Der erste bayerisch-böhmische Abend der Stadtkapelle Friedberg entpuppte sich als wirkliches Highlight. Mit traditioneller Blasmusik aus Bayern und Böhmen und dem dazu passenden bayerischen und böhmischen Essen fühlten sich die zahlreichen Musikliebhaber im Landgasthof Zum Herzog Ludwig in Harthausen gut aufgehoben. Zu sehen auf der Bühne waren 15 engagierte Musiker.

Nach der Begrüßung gab es den unverwechselbaren bayerischen Defilier-Marsch. Auf die Gäste freute sich besonders der 2. Vorsitzende der Stadtkapelle, Christian Nägele, der als Moderator souverän durch den Abend führte. Er brachte unter anderem Gedichte aus Bayern und Anekdoten über Tradition und Polka zu Gehör. Bei den musikalischen Darbietungen kam die große Zahl an Gemeinsamkeiten Bayerns mit Böhmen zur Geltung. Dieses Brauchtum zu pflegen, sei wichtig, hieß es.

Viele Klassiker der Blasmusik standen auf dem Programm, abwechselnd böhmische und bayerische Musikstücke, so der beliebte Mussinan-Marsch, ein bayerischer Klassiker. Musikalische Glanzpunkte setzten Solisten wie Maximilian Mayer mit einem gekonnten Trompetensolo. Beeindruckend waren die „Weinenden Trompeten“. Gut kam der „Böhmische Traum“ an, den viele als wahre Blasmusik-Hymne sehen. Super die Polka „Bayerisches Amtsgericht“; viele Zuhörer erinnerte sie an die urige Fernsehsendung. Titel wie „Winterrose“, „Böhmischer Wind“, der Walzer „In München verliebt“, „In der Weinschenke“, „Ein Prosit der Gemütlichkeit“ oder die Polka „Auf der Vogelwiese“ begeisterten das Publikum.

Auch Möglichkeiten zum Tanz gab es an diesem Abend genügend. Und mit böhmischen Musikgrüßen geizte man nicht. Schließlich hatten viele Gäste und Musiker böhmische Wurzeln.

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