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Bildung

20.07.2020

Ein grüner Gewinn

Der Verzicht auf das Mama-Taxi war eines der Projekte.
Bild: Marijan Murat, dpa

Grundschule Ottmaring hat beim Wettbewerb „Klimanutzen“ den ersten Platz belegt

Mit einem „Autofrei-Führerschein“ und anderen kreativen Umweltschutzideen punkteten Ottmaringer Grundschüler bei einem Wettbewerb der Lechwerke: Sie kamen auf den ersten Platz. „Umweltschutz geht uns alle an“ lautet das Motto des Wettbewerbs, den die Bildungsinitiative 3malE der Lechwerke (LEW) ins Leben gerufen hat. Ziel ist es, Schüler dazu anzuregen, in ihrem eigenen Umfeld aktiv nachhaltigen Klimaschutz zu betreiben. Die Bildungsinitiative will Einrichtungen aller Art unterstützen, angefangen bei Kindertagesstätten bis hin zu Universitäten. Themen wie nachhaltige Energieversorgung, regenerative Energiegewinnung und CO2-Verringerung stehen im Vordergrund. Darüber wollen die LEW umweltbewusste junge Menschen in ihr Unternehmen locken.

Die Schulleiterin der Johann-Peter-Ring-Grundschule in Ottmaring, Alexandra Gregor, versucht dieses Umweltbewusstsein an ihrer Schule durch Umweltleitlinien zu verankern. Mit ein Grund dafür, dass die Schüler an dem Wettbewerb teilgenommen haben. „Die Ideen, wie unser Beitrag aussehen soll, und auch die Umsetzung kamen von den Kindern“, berichtet sie.

Die Themen Müll, Plastik und Autofahren standen im Mittelpunkt. Besonders das Autofahren wurde als Thema aufgegriffen. Ziel war es, mehr über die klimaschädlichen Folgen des Autofahrens zu erfahren, den eigenen Autoeinsatz zu reflektieren und Alternativen zu entwickeln. Dafür entwarfen die Kinder einen „Autofrei-Führerschein“ auf dem sie Stempel sammelten, wenn sie zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Bus zur Schule kamen, statt sich fahren zu lassen.

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Es sei ein Riesenerfolg gewesen, da Schüler, Lehrer und Eltern eingebunden waren, sagt die Rektorin. Mit der Aktion gewannen die Klasse 1 und 2a den ersten Preis. Von den 500 Euro Siegprämie, die sie gewonnen haben, sollen zum Teil Bücher für die Kinder gekauft werden. Alexandra Gregor hat auch schon eine Idee: „Ein Sachbuch über die Natur fände ich zum Beispiel sehr passend.“ Eine Spende für den Landschaftspflegeverband Aichach-Friedberg wird es ebenfalls geben. Dieser hätte das Projekt tatkräftig unterstützt und die Schule auch sonst, beispielsweise mit Samen für den Schulgarten, ausgestattet. Zum anderen soll Geld in die Pausengestaltung der Schule fließen. „Das gefällt den Kindern sicher am besten, verdient haben sie es sich ja auch“, sagt die Schulleiterin.

Teil des Projekts war auch ein Gedicht. Ihre Verse trugen die Kinder bei der Preisverleihung in der Aula der Grundschule dann auch vor.

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