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Ein guter Schritt zum Baumschutz in Friedberg

Kommentar Von Ute Krogull
23.01.2019

In Friedberg gibt es bald ein Baumförderprogramm. Das ist gut, reicht aber nicht.

Die Natur liegt den Menschen im Wittelsbacher Land am Herzen. Das sieht man am Engagement für das Volksbegehren „Rettet die Bienen!“ ebenso wie am Einsatz der Bürgerinitiative „Bäume sind genial“. Die kleine, aber schlagkräftige Gruppe hat bewiesen, dass Bürger durchaus etwas für die Natur bewegen können. Das neue Baumförderprogramm ist ein guter Schritt in diese Richtung. Andere Kommunen im Landkreis sollten sich Friedberg zum Vorbild nehmen. Aber reicht das? Nein.

Der Baudruck in Friedberg ist hoch

„Bäume sind genial“ und auch die Stadt setzen auf Förderung und glauben, dass Verbote nichts erreichen. Es bleibt zu hoffen, dass nun auch viele Bürger die Gelder in Anspruch nehmen, denn mit diesen ist immer auch Eigeninvestition verbunden. Die Grünen fordern eine Baumschutzverordnung. Diese belegt die Schädigung wertvoller Bäume mit Bußen. Auch das schützt nicht jeden Baum. Es kommt auf Art, Alter oder Grund der Fällung an. Und darauf, ob ein Bauträger lieber ein Bußgeld in Kauf nimmt als einen „lästigen“ Baum auf seinem Grundstück. Trotzdem wäre eine solche Verodnung angesichts des Baudrucks und drohender Grundstücksspekulationen ein echtes Signal.

Lesen Sie dazu den Artikel: Friedberg hilft Bürgern, Bäume zu retten

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