Newsticker
6729 Corona-Neuinfektionen und 217 neue Todesfälle gemeldet
  1. Startseite
  2. Lokales (Friedberg)
  3. Ein neuer "Helfer" für die Wasserwacht Friedberg

Friedberg

15.07.2020

Ein neuer "Helfer" für die Wasserwacht Friedberg

Diese Rettungspuppe spendete die Stadtsparkasse.
Bild: Theresa Stockmaier

Die Wasserwacht Friedberg bildet jährlich rund 15 erwachsene Rettungsschwimmer und 30 Juniorwasserretter aus. Nun bekommt sie Unterstützung der besonderen Art.

Die Wasserwacht Friedberg bildet jährlich rund 15 erwachsene Rettungsschwimmer und 30 Juniorwasserretter aus. Bisher wurden hierfür immer mehrere sogenannte Mimen benötigt, die den Patienten im Wasser simulieren. Dabei besteht teilweise erhöhte Verletzungsgefahr, da zum Beispiel der Mime über den Beckenrand an Land gebracht werden muss. Um Verletzungen zu vermeiden, ist die richtige Technik wichtig. Gerade Anfänger müssen diese vertiefen und regelmäßig üben.

Warum die neue Rettungspuppe für die Friedberger Wasserwacht wichtig ist

Dank der Stadtsparkasse Augsburg und Friedbergs Bürgermeister Roland Eichmann sind solche Übungen nun ohne dieses Risiko möglich. Durch deren Spende konnte sich die Ortsgruppe Friedberg eine Rettungspuppe mit Herz-Lungen-Wiederbelebungsfunktion anschaffen.

Die Puppe ermöglicht nicht nur das bessere Training für die angehenden Rettungsschwimmer, sondern auch die Aktiven und die Jugend können mit deren Hilfe Abläufe besser verinnerlichen. Ein Beispiel ist das Retten aus dem Wasser mit anschließender Wiederbelebung.

Corona: Puppe nützlich für Übungen der Wasserwacht Friedberg

Die Puppe kann unterschiedlich befüllt werden und dadurch Gewichtsklassen bis zu 60 Kilogramm simulieren. Je nach Kondition des Rettungsschwimmers wird die Gewichtsklasse angepasst, so kann die Puppe sowohl von Jugendlichen als auch von Erwachsenen optimal genutzt werden. Auch die Rettungstaucher der Ortsgruppe profitieren von der Puppe, da diese als Tauchdummy genutzt werden kann und somit bei Übungen für die Suche von versunkenen Personen verwendet wird.

Eine zusätzliche Hilfe ist die Puppe während Corona. Übungen, die normalerweise als Partnerübung durchgeführt werden, zum Beispiel verschiedene Rettungsgriffe, können dank der Puppe kontaktlos geübt werden. Ohne den Dummy wäre ein Rettungsschwimmtraining und die Abnahme von Rettungsschwimmabzeichen aktuell nicht möglich. So kann die Ortsgruppe dieses Jahr trotz Corona intern Rettungsschwimmabzeichen abnehmen und die ehrenamtlichen Einsatzkräfte ausbilden. (AZ)

Lesen Sie auch:

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren