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Radball

03.09.2018

Ein schwarzer Tag für Kissing

Recht zäh verliefen die Spiele von Thomas Kieferle (rechts, gelbes Trikot) und Martin Egarter vom RSV Kissing. Die beiden scheiterten einmal mehr in die Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga.
Bild: Wolfgang Tippner

In der heimischen Halle platzt für die beiden RSV-Akteure Martin Egarter und Thomas Kieferle einmal mehr der Traum vom Aufstieg in die 1. Bundesliga.

Groß waren die Hoffnungen und ebenso groß war am Ende die Enttäuschung bei Martin Egarter und Thomas Kieferle vom RSV Kissing. Die beiden erfolgreichsten Radballer des RSV erlebten bei der Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga in der heimischen Mehrzweckhalle einen schwarzen Tag. Sie scheiterten einmal mehr am Vorhaben, den Sprung in die höchste Radball-Liga zu schaffen. Es lief einfach richtig zäh für die beiden, die am Ende mit dem sechsten und letzten Platz vorlieb nehmen mussten.

RSV Kissing – RSV Reichenbach 2:7 Schon in der ersten Halbzeit fehlte den beiden Kissingern die Kaltschnäuzigkeit, die sonst ihre Stärke ist. Bis es zur Halbzeit 1:2 stand, benötigten die Kissinger viele Anläufe. In der zweiten Halbzeit schlugen die Reichenbacher Konter ein ums andere Mal im Kissinger Tor ein, am Ende konnte man beim 2:7-Endstand nur sagen, viel Aufwand für nichts.

RSV Kissing – RSV Großkoschen 5:5 Das Spiel verlief offener und ausgeglichener, aber immer lag Kissing hinten und um immer wieder auszugleichen, bedurfte es vieler Mühen. Symptomatisch die Schlussphase als Kissing 3:5 im Rückstand lag. Schwer wurde der Ausgleich erkämpft. Dramatisch dann die letzten 15 Sekunden. In dieser Zeit hämmerte Kissing dreimal an den Koschener Pfosten und jedes Mal sprang der Ball ins Feld zurück und so blieb es beim 5:5.

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Eine Kopie des ersten Spiels

RSV Kissing – RMSV Klein-Gerau 2:6 Diese Partie war nahezu eine Kopie des ersten Spieles. Die Bemühungen der Kissinger blieben hängen und die Kontern der Klein-Gerauer waren erfolgreich. Letztlich stand eine 2:6-Niederlage zu Buche.

RSV Kissing – RVW Naurod 2:1 Jetzt mussten langsam Punkte her. Naurod, Kollegen aus dem Perspektiv-Kader des BDR (Bund Deutscher Radfahrer), waren nun anspruchsvolle Gegner und sie gingen nach einem schönen Eckball in Führung. Lange wogte das Spiel hin und her, bis Kissing den ebenso schönen Ausgleich erzielte. In der zweiten Halbzeit war das Spiel lange auf der Kippe. Auf beiden Seiten ergaben sich schöne Möglichkeiten, eine davon nutzte Kissing zum 2:1-Siegtreffer.

RSV Kissing – RSV Sangerhausen 2:3 Die jüngste Mannschaft, die in dieser Aufstiegsrunde am Start war, hätte von den Kissingern mit sechs Toren Unterschied besiegt werden müssen – dann hätte es für Kissing gereicht. Es war ein hoch gestecktes Ziel, und Sangerhausen machte den beiden RSV-Sportlern mit drei Kontertoren erst einmal mal einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Eines konnte man Kissing aber nicht nachsagen – den Kopf hängen zu lassen, war nicht ihr Ding. Sie kamen langsam näher, aber nur bis zum 2:3, dann war die Spielzeit um.

Damit schafften die jungen SDangerhauser ebenso wie die Nauroder Kollegen aus dem BDR-Kader den Sprung ins Finale, ebenso wie der RSV Reichenbach. Für Kissing blieb nur der sechste Platz.

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