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15.04.2015

Einblicke in ein verborgenes Land

Die Teilnehmer der Reisegruppe in den Iran trafen nicht nur auf wertvolle Kulturstätten, sondern auch auf Menschen, die sich als sehr gastfreundlich zeigten.
Bild: Michael Schredl

26-köpfige Gruppe machte sich auf den Weg nach Persien

Voller neuer Eindrücke aus einem Land, das sonst nur durch Bombendrohungen, Islamismus und die Scharia in den Medien steht, kehrte die Reisegruppe Raiffeisenbank Mering-Kissing aus dem Iran zurück. „Ich bin fasziniert von diesem Land“, erzählt Michael Schredl, ein Teilnehmer der Reise.

Auf ihrer Rundreise gewann die 26-köpfige Gruppe viele Eindrücke über die recht verschiedenen Regionen des ehemaligen Persien. „In den Ebenen sind meistens steppenartige Landschaften zu sehen, im Hintergrund ragen die schneebedeckten Gipfel der Berge auf“, erzählt Schredl. Gar nicht vermutet hatte die Reisegruppe, dass auch die entlegensten Dörfer über eine gute Verkehrsanbindung verfügen.

Beeindruckt von der kulturellen Vielfalt in den Städten Shiraz, Kermna und Isfahan staunten die Teilnehmer vor allem auch über die moderne Stadt Teheran. „Dort herrscht wahnsinnig viel Verkehr“, schildert Schredl seine Eindrücke. Vor allem auch die beeindruckende Architektur in Yarzd, einer klassischen Wüstenstadt, blieb den Reisenden in Erinnerung.

Die herzlichen und offenen Begegnungen mit den Iranern überraschten die Reisegruppe. Auch dass die Kleiderregeln weit weniger streng sind als gedacht, sorgte für Überraschung. „Wir haben die Ratschläge vorab der Reise viel zu streng interpretiert“, erzählt Schredl. Denn die jungen Iranerinnen tragen zum Beispiel ihr Kopftuch eher locker. Für Männer sind einzig lange Hosen Pflicht. „Bunte T-Shirts trugen ganz viele Iraner“, sagt Schredl.

Vor allem die Begegnungen mit den Menschen sind ihm und der Reisegruppe eine „bleibende Erinnerung“. „Ich weiß, dass das Land in den Medien sehr umstritten ist, aber wer noch das unberührte Iran erleben will, sollte dieses wunderschöne Land bereisen“, empfiehlt Schredl. (sev)

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