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Natur

07.11.2019

Eine Hecke für den Artenreichtum

Die Rinnenthaler legten selbst Hand an, um eine Wildobsthecke zu pflanzen und so die Artenvielfalt im Friedberger Stadtteil zu stärken.
Foto: Matthias Stegmeir

Rinnenthaler treffen sich zu gemeinsamer Pflanzaktion in der neuen „sozialen Mitte“ des Ortes

Eine Wildobsthecke haben die Rinnenthaler im Rahmen ihres Ortsentwicklungskonzeptes (OEK) gepflanzt. 14 Bewohner des Stadtteils folgten dem Aufruf der OEK-Teamleiterin für die Arbeitsgruppe „Natur & Landschaft“, Renate Kigle, und der Vorsitzenden des Gartenbauvereins, Maria Aumiller, sich an der Pflanzenaktion zu beteiligen. Tatkräftige Unterstützung bekamen sie durch drei Mitarbeiter des städtischen Bauhofes, welche die Fläche vorbereitet hatten. Die Landschaftsplanerin der Stadt Friedberg, Andrea Fendt, übernahm die fachliche Planung, kümmerte sich gemeinsam mit dem OEK-Mitglied Wolfgang Pfeiffer um die passenden Pflanzen und begleitete die Aktion mit viel Fachkompetenz von Anfang bis Ende. Renate Kigle betonte, dass die Arbeitsgruppe des Ortsentwicklungskonzeptes mit dieser Aktion den Start sehe, sich verstärkt für eine artenreichere Landschaft einzusetzen und die Hecke eine Bereicherung für Jung und Alt darstellt. Der Standort sei optimal, da er im Bereich der künftigen „sozialen Mitte“ Rinnenthals und damit in der Nähe des geplanten Kindergartenstandortes und des BCR-Sportbereiches liege.

Neben einer Eiche, die sich zu einem stattlichen Landschaftselement entwickeln soll, wurden insgesamt 70 Gehölze, wie Wildapfel, Wildbirne, Vogelkirsche und Eberesche gepflanzt, deren Früchte vor allem Insekten und Vögel als Nahrungsquelle dienen. Die verwendeten Sträucher, wie Schwarze Johannisbeere, Aroniabeere, Haselnuss, Kornelkirsche und viele mehr, zeichnen sich alle durch essbare Früchte aus, welche von den Bürgern verwendet werden dürfen. (FA)

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