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Friedberg

14.07.2010

Eine Straße, fast so breit wie in Amerika

Enthüllung an der Straßenkreuzung: Auch Friedbergs amerikanische Partnerstadt hat jetzt eine eigene Straße. Fotos: Jonetzko

Bressuire hat eine, Chippenham auch, Völs sowieso und an die Freunde aus Österreich erinnert der Steirer Berg. Nur Friedbergs jüngste Partnerstadt, La Crosse im US-Bundesstaat Wisconsin, war bisher auf dem Stadtplan mit keiner eigenen Straße vertreten. Das hat sich jetzt geändert. Von Thomas Gossner

Friedberg Bressuire hat eine, Chippenham auch, Völs sowieso und an die Freunde aus Österreich erinnert der Steirer Berg. Nur Friedbergs jüngste Partnerstadt, La Crosse im US-Bundesstaat Wisconsin, war bisher auf dem Stadtplan mit keiner eigenen Straße vertreten. Das hat sich jetzt geändert. Im Beisein der amerikanischen Gäste, die zum Altstadtfest nach Deutschland gereist waren, wurde jetzt das Teilstück der Kreisstraße AIC 25 zwischen Augsburger Straße und der Abfahrt zum Businesspark auf den Namen "La-Crosse-Ring" getauft. Und tatsächlich mutet der La-Crosse-Ring mit seinen sieben Fahrspuren im südlichen Abschnitt fast ein wenig amerikanisch an.

Nicht nur Bürgermeister Dr. Peter Bergmair und sein amerikanischer Kollege Matt Harter zogen am Schnürchen, um die Hülle vom Straßenschild zu ziehen. Auch Landrat Christian Knauer war dabei. Er musste quasi als Eigentümer der Kreisstraße der Namensgebung erst zustimmen, wenngleich auch die Stadt Friedberg seinerzeit einen finanziellen Beitrag zum Bau geleistet hatte.

Mit einem Konvoi von Oldtimern traten Deutsche und Amerikaner anschließend die Jungfernfahrt auf dem nagelneuen La-Crosse-Ring an. Bei einer kleinen Feier im benachbarten Tennisclub ging Bürgermeister Bergmair auf die Geschichte und Entwicklung der Partnerschaft ein. Seit nahezu zehn Jahren würden nun intensive persönliche Kontakte gepflegt, sagte Bergmair, der selbst als neu gewähltes Stadtoberhaupt im Jahr 2002 die Urkunden unterzeichnete.

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Auf beiden Seiten gebe es Personen wie John Sartori sowie Irene und Frank Barmore, die regelmäßig am Austausch teilnehmen. Aber auch neue Gesichter finden sich immer wieder bei den Delegationen. "Es bewegt sich was", stellte Bergmair zufrieden fest. Das Partnerschaftskomitee für La Crosse leiste hier wirklich ganze Arbeit, lobte er. Wichtig sei es, dass der Kontakt in alle Schichten der Bevölkerung getragen werde und dass die Mitarbeit im Komitee allen offen stehe.

Bergmair dankte dem Komitee für die jahrelange gute Zusammenarbeit und insbesondere für die Organisation und Programmgestaltung dieses Besuchs der amerikanischen Freunde. Heute reist die Gruppe, die in den vergangenen Tagen nicht nur Besuche auf dem Friedberger Altstadtfest, sondern ein abwechslungsreiches Besuchsprogramm absolvierte, wieder ab. Bei der Fare-Well-Party in der Naturfreundehütte gab es aber gestern Abend das feste Versprechen auf ein Wiedersehen.

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