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14.07.2010

Eine Weinkönigin für das Wittelsbacher Land

Aichach-Friedberg Dass die Sängerinnen des Landfrauenchores des Wittelsbacher Landes gerne singen, ist hinlänglich bekannt. Ebenso gern gehen sie aber auch mit Chorleiter Rupert Reitberger auf Reisen. Wohin die zweitägige Reise, vorbereitet von der Chorbeauftragten Resi Tremmel, diesmal ging, war im Bus schon zu hören bei Liedern wie "Ich will zur schönen Sommerszeit ins Land der Franken fahren".

Ein Picknick sorgte für die richtige Einstimmung. Am Beginn der Mainschleife empfing die Sängerinnen Günther Heinisch, nicht nur ein versierter Winzer, sondern auch ein belesener Kultur- und Geschichtsführer. Zu Fuß ging es mitten hinein in die Weinberge. An fünf Stationen konnten die Wanderer von den Anhöhen herab so bekannte Weinorte wie Eisenheim, Fahr, die Vogelsburg, Volkach, Nordheim, Eschendorf, Astheim mit der Kartause und Sommerach betrachten. Dazu gab es an jeder Station nicht nur Wissenswertes, sondern auch eine Weinprobe in freier Natur. Mit dem Bocksbeutelexpress - fünf Oldtimerschlepern mit kleinen Anhängern - wurden die Teilnehmer zu den nächsten Stationen gefahren. Der Höhepunkt war die Wahl der "Weinkönigin". Die Bulldogpiloten schauten sich drei Sängerinnen aus, die dann auf einer Trompete blasen, ein Lied singen und Fachfragen zum Wein beantworten mussten. Unter Regie von Günther Heinisch kürte die Jury die aus Stotzard stammende Resi März zur Weinkönigin und krönte sie. Die Mitbewerberinnen, Sophie Braunmüller aus Stätzling und Anita Gail aus Rederzhausen, wurden zu Prinzessinnen erklärt.

Eine weitere Station war die Kartause Marienbrück in Astheim, durch die Gabi Bergauer führte. Natürlich formierten sich die Sängerinnen nicht nur in der Konventskirche zum Gesang, sondern auch später in der Benediktinerabteikirche Münsterschwarzach. Eine Schiffsfahrt auf dem Main bildete dann den Abschluss. (rs)

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