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Eine langfristige Lösung für die Grundschule ist besser

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Kommentar Von Philipp Schröders
10.06.2019

Zuerst muss der Interimsbau her, dann doch nicht. Das sorgt für Verwirrung. Doch eine langfristige Lösung ist besser für die Grundschule Kissing.

Zunächst hieß es, dass in diesem Jahr unbedingt ein Interimsbau für die Kissinger Grundschule gebraucht wird. Dann stellte sich die Regierung von Schwaben quer und wollte keine Fördergelder bereitstellen. Also wurde der Bau aufs kommende Jahr verschoben. Nun reichen auf einmal doch ein paar provisorische Räume im Schulkomplex, um den akuten Mangel zu decken. Das wirkt alles nicht durchdacht.

Der Brandbrief der Schulleitung kam in der Gemeinde in der sogenannten „bürgermeisterlosen Zeit“ an. Ein Begriff, der in der Kissinger Verwaltung kursiert. Ex-Rathauschef Manfred Wolf kündigte recht plötzlich Ende vergangenen Jahres seinen Weggang aus gesundheitlichen Gründen an. Erst ein paar Monate später konnte die Neuwahl angesetzt werden.

Nun steht fest, dass es keinen Übergangsbau geben wird. Fast hätte die Gemeinde eine Million Euro für ein Gebäude in die Hand genommen, das dann wohl in ein paar Jahren einem Neubau hätte weichen müssen. Von daher ist es gut, dass nun eine langfristige Lösung gesucht wird, auch wenn die Umstände etwas chaotisch wirken.

Lesen Sie dazu den Artikel: Grundschule in Kissing: Doch keine provisorische Erweiterung

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