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Mering

08.06.2009

Einkaufsnacht erstmals auf voller Länge

Ein großes Manko für Teile der Meringer Geschäftswelt dürfte der Vergangenheit angehören: Die Marktgemeinde konnte bislang bei Festivitäten die "Hauptstraße" nur vom Schererberg bis zur Einmündung Bouttevillestraße zur "Feiermeile" machen. Erstmals mit der zweiten Kultur- und Einkaufsnacht am Freitag, 26. Juni, soll das anders werden. Von Anton Schlickenrieder

Mering Ein großes Manko für Teile der Meringer Geschäftswelt dürfte der Vergangenheit angehören: Die Marktgemeinde konnte bislang bei Festivitäten die "Hauptstraße" nur vom Schererberg bis zur Einmündung Bouttevillestraße zur "Feiermeile" machen. Erstmals mit der zweiten Kultur- und Einkaufsnacht am Freitag, 26. Juni, soll das anders werden.

Wie Bürgermeister Hans-Dieter Kandler im Hauptausschuss mitteilte, ist eine Umfahrung des gesperrten Bereichs über die Luitpold- und Kirchstraße nach der Straßensanierung auch für Gelenkbusse möglich. "Wir werden natürlich entsprechende Halteverbote erlassen und diese durch unseren Verkehrsüberwachungsdienst auch kontrollieren." Man könne aber durchaus jetzt auch einmal etwas Neues ausprobieren, so der Bürgermeister. "Damit sind wir auch das leidige Thema los, dass die Unternehmen ab der Bouttevillestraße nicht eingebunden werden konnten."

Die Werbegemeinschaft Mering Aktuell unter ihren Vorsitzenden Eugen Beck und Uwe Steinbrecher verspricht in einem Schreiben an die Kommune, diesen "großen Platz" der Augsburger und Münchener Straße auch mit viel Leben erfüllen zu wollen. "Das Event soll Mering als attraktive Einkaufsstadt präsentieren", so das Motto. Die Kultur- und Einkaufsnacht wurde letztes Jahr erstmals durchgeführt - mit großem Erfolg, wie die Mitglieder der Werbegemeinschaft betonen.

Einkaufsnacht erstmals auf voller Länge

Mehrere Vereine haben zugesagt, mit für ein buntes Rahmenprogramm zu sorgen. Mehrere Blaskapellen (genannt sind bisher die der Feuerwehr und der Kolpingsfamilie) sorgen für Livemusik am Marktplatz, Thai-Tänze, "Human Dart" und Showtanzgruppen bieten dort auch etwas fürs Auge. Tombola, Hüpfburg, Glücksrad, eine Luftballonstation und auch Rikschas (Firma LEW) bieten weitere Anreize neben dem Bummeln in den Geschäften der beiden Straßen. Den Betreibern abseits gelegener Geschäfte soll selbstverständlich auch die Möglichkeit geboten werden, sich zu präsentieren. Geplant ist auch eine große Graffiti-Aktion, ähnlich wie beim Kunst- und Kulturfrühling.

Mering Aktuell hat aber auch bei der Marktgemeinde um einen Zuschuss angefragt, allerdings ohne diesen genauer zu beziffern. Das stieß im Hauptausschuss schon auf ein wenig Befremden. "Ich hätte mir schon eine genauere Vorlage gewünscht, beispielsweise auch eine Liste der zu erwartenden Einnahmen", meinte SPD-Fraktionssprecherin Irmgard Singer-Prochazka. Die Ausgaben summieren sich auf 6732 Euro.

"Noch geht es uns gut genug"

Ihr Vorschlag: "Jetzt fangen wir mal bei 500 Euro Zuschuss an." Da war ihr CSU-Kollege Manfred Drexl scheinbar besser gebrieft: "Wir könnten die Kosten der Attraktionen übernehmen, also 2000 Euro." Noch könne sich die Marktgemeinde solche Zugeständnisse leisten, "noch geht es uns gut genug", so Drexl. Nachdem sich auch der Bürgermeister für diese Summe aussprach, wurde der Zuschuss in dieser Höhe bewilligt. Nicht eingerechnet ist da der Aufwand für den Bauhof, der für die Sperrung selbst sorgt.

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