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Entscheidung in Ried
30.06.2015

Gegen Tempo 30 und gegen Hundepension

Nach dem Wunsch einer Hörmannsberger Anwohnerin sollen Raser an der Kissinger Straße eingebremst werden.
Foto: Heike John

Eine Anwohnerin in Hörmannsberg will Temposünder einbremsen und schreibt an die Gemeinde einen Brief

Ried Eine „Tempo 30 Zone“ bedarf einer rechtlichen Grundlage und kann nicht ohne weiteres auf Wunsch eine Anwohners eingerichtet werden. Damit begründet der Rieder Bauausschuss sein Nein zum Wunsch einer Anwohnerin in Hörmannsberg. Die Antragstellerin wohnt an der Kissinger Straße und schilderte in einem Brief an den Bürgermeister eine erhöhte Unfallgefahr durch den Autoverkehr mit überhöhter Geschwindigkeit sowie einen zusätzlich belastenden Lärmpegel. Zu diesem Antrag wurde die Polizeiinspektion Friedberg gehört. Polizeihauptmeister Karl Ortler teilte mit, dass aus seiner Sicht die Reduzierung auf 30 Stundenkilometer schwer umsetzbar sei, da die Unfallzahlen dagegen sprächen. Er habe in drei Jahren drei Unfälle verzeichnet, wobei einer davon außerhalb der Ortschaft gewesen sei. Die für die Reduzierung erforderlichen Querungen seien nicht gegeben und ein gut ausgebauter Gehweg sei vorhanden. Die Straße an sich sei übersichtlich mit wenig geparkten Fahrzeugen. Ein „gewisses Gefahrenpotenzial“ sieht Kariene Eikelmann (Bürgergemeinschaft) beim Spielplatz am Schützenheim. Hier müssten die Kinder vom Gehsteig an der gegenüberliegenden Seite kommend die Straße queren. „Die von Kissing hereinfahrenden Autos sind wirklich sehr schnell unterwegs“, weiß sie aus Erfahrung. Als Hauptproblem sah Josef Kölnsperger (Freie Wähler) aber, dass die vorgeschriebene Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometer nicht eingehalten werde. Das Angebot der Polizei, in diesem Bereich Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen, werde man deshalb gerne annehmen. „Wenn das nicht hilft, kommt das Thema eben noch mal auf den Tisch“, versprach Erwin Gerstlacher.

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