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Schulwettbewerb

22.04.2015

Er argumentiert auf hohem Niveau

Florian Sabath hat beim "Jugend debattiert" Landesentscheid in München in seiner Altersgruppe den ersten Platz erreicht.
Bild: Lisa Fischer

Florian Sabath vom Friedberger Gymnasium hat beim Landesentscheid von "Jugend debattiert" überzeugt.

Von Lisa Fischer

Friedberg Ruhe und Gelassenheit sind die besten Zutaten, um bei einem Wettbewerb gut abzuschneiden. Dies hat der Kissinger Florian Sabath vom Friedberger Gymnasium vor Kurzem beim Landesentscheid von „Jugend debattiert“ bewiesen. Ohne einen Spitzenplatz zu erwarten, hatte sich der 16-jährige der Herausforderung gestellt. Zusammen mit drei weiteren Schülern seiner Jahrgangsstufe aus ganz Bayern diskutierte er im Maximilianeum in München. Es ging um die Vorratsdatenspeicherung und zwei weitere Themen. Die Argumente des Friedberger Gymnasiasten überzeugten die Lehrer und Schüler in der Jury. Sie sorgten dafür, dass er im Juni zum Bundesentscheid nach Berlin fahren darf.

Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft – all diese Kriterien wurden von der mit Jury mit Punkten bewertet. Zwei Wochen vor dem Landesentscheid bekam Florian die Themen zugeschickt, um sich vorzubereiten. Welche Position (pro oder contra) er während des Wettbewerbs vertreten muss, war ihm vorher nicht bekannt. Als er schließlich nach drei Debatten die meisten Punkte erreicht und die Zeitvorgaben eingehalten hatte, ging er schließlich als Sieger hervor.

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Unterstützung seitens der Schule bekam Florian durch Lehrer Wolfgang Füchsle, der das Projekt in Friedberg organisiert und auch im Unterricht den Gymnasiasten näher bringt. Doch die Recherche im Voraus erledigte Florian selbstständig.

Große Hoffnungen auf den Sieg hatte der 16-Jährige allerdings nicht. „Ich habe mich zwar intensiv auf die Themen vorbereitet, doch die Erwartung zu gewinnen hatte ich überhaupt nicht.“ Füchsle, der „Jugend debattiert“ seit zehn Jahren am Gymnasium betreut, freut sich sehr für Florian. „Es ist toll, die Schüler zu beobachten, wie sie von Debatte zu Debatte selbstsicherer und ausdruckstärker werden“, so Füchsle. Anfangs habe der 16-Jährige etwas zu schnell gesprochen, doch mittlerweile seien seine Argumente wesentlich strukturierter.

Gewonnen hat Fabian keinen Geldpreis, sondern ein fünftägiges Rhetorik-Training, welches den Gymnasiasten auf den Bundesentscheid vorbereiten soll. Finanziert und organisiert wird „Jugend debattiert durch die gemeinnützige Hertie-Stiftung.

Wolfgang Füchsle ist der Überzeugung, dass die Schüler durch das Üben von Diskussionen und Debatten auch etwas für ihr künftiges Berufsleben lernen. 

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