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Erfurter FDP tut Parteifreunden in Aichach-Friedberg keinen Gefallen

Erfurter FDP tut Parteifreunden in Aichach-Friedberg keinen Gefallen
Kommentar Von Thomas Goßner
05.02.2020

Die FDP hat sich im Landkreis Aichach-Friedberg hohe Ziele gesteckt. Die Vorfälle in Thüringen machen das ungewisser denn je.

Recht ambitionierte Ziele hatten sich die Liberalen im Landkreis Aichach-Friedberg für die bevorstehende Kommunalwahl gesteckt: Die bislang nur als Einzelkämpfer in Stadt- und Kreistag vertretenen FDP-Politiker wollten die Zahl ihrer Mandate verdoppeln, wenn nicht sogar verdreifachen. So weit jedenfalls die Ankündigung beim traditionellen Pressegespräch des FDP-Kreisverbands zu Dreikönig.

Die FDP hat ihren Parteifreunden keinen Gefallen erwiesen

Ob sich dieser Wunsch erfüllt, ist nach dem vergangenen Mittwoch ungewisser denn je. Die Thüringer FDP hat ihren Parteifreunden im bayerischen Wahlkampf garantiert keinen Gefallen erwiesen – auch wenn der für gelegentlich schräge Auftritte bekannte Patrick Kügle dem Vorgang demokratische Qualitäten bescheinigt.

Und so versucht der Kreisvorsitzende Karlheinz Faller eine möglichst große Distanz zwischen Erfurt und dem Wittelsbacher Land herzustellen. Was würde er tun, wenn ihn der Kreistag im Mai mit den Stimmen der mutmaßlich vertretenen AfD zum stellvertretenden Landrat wählt? Auf diese Frage gibt Faller eine klare Antwort, die man sich am Mittwoch auch von Thomas Kemmerich gewünscht hätte: „Ablehnen!“

Erfurter FDP tut Parteifreunden in Aichach-Friedberg keinen Gefallen

Lesen Sie dazu den Bericht Das sagen Liberale im Wittelsbacher Land zu Erfurt

Lesen Sie alle Entwicklungen in Thüringen in unserem Live-Blog.

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