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Aichach-Friedberg

18.01.2019

Ergebnis der Umfrage zur Gelben Tonne: 62 % für zweiwöchige Leerung

Die Gelbe Tonne wird im Kreis Aichach-Friedberg viel diskutiert.
Bild: Bernhard Weizenegger

Die Gelbe Tonne ist erst einen Monat in Aichach-Friedberg in Gebrauch, aber schon viel diskutiert. Deshalb haben wir ein Online-Voting gemacht.

Das Interesse unserer Leser am Thema Gelbe Tonne ist groß. Exakt 872 Stimmen wurden diese Woche bei unserer (nicht repräsentativen) Online-Umfrage zum Leerungszyklus abgegeben. 573 davon sprachen sich für eine Leerung im Zwei-Wochen-Zyklus aus. das Ergebnis im Überblick:

  • Leerung alle zwei Wochen: 573 Stimmen
  • Leerung alle vier Wochen: 286 Stimmen
  • Leerung alle sechs Wochen: 48 Stimmen




Zum Hintergrund: Familien bis zu vier Personen haben eine 240-Liter-Tonne erhalten. Leser haben Bedenken angemeldet, dass die Tonne zu schnell voll sein könnte und die vierwöchige Leerung deshalb nicht ausreicht. Wolfgang Müller, Pressesprecher am Landratsamt, verweist dazu auf eine Erhebung des Dualen Systems Deutschland, die als Berechnungsgrundlage gedient hat: Diese geht davon aus, dass pro Person und Woche 15 Liter Verpackungsmüll anfallen, in vier Wochen also 60 Liter. Für einen Vier-Personen-Haushalt müsste demnach eine 240-Liter-Tonne bei monatlicher Leerung ausreichen. Größere Familien bekommen eine weitere 240-Liter-Tonne. Ab 20 Personen wird ein 1100-Liter-Container gestellt. Die Gelbe Tonne wird in vierwöchigem Turnus geleert, der 1100-Liter-Container alle 14 Tage.

Das Landratsamt gibt Tipps zur Abfallvermeidung

  1. Kaufen Sie regionale Getränke in Mehrwegflaschen und trinken Sie Wasser aus der Leitung. Das vermeidet Verpackungsmüll in Einwegflaschen.
  2. Für den Einkauf von möglichst saisonalen Obst und Gemüse nutzen Sie bitte Netze aus Baumwolle oder Kunststoff (Mehrweg), dann können Sie sich den Hemdchentragebeutel sparen.
  3. Kaufen Sie unverpackt z. B. bei Hofläden, Direktvermarkter, Wochenmärkte oder Geschäften.
  4. Bringen Sie Ihren eigenen, sauberen Behälter mit, wenn Sie beim Bäcker, Metzger oder an der Käsetheke einkaufen. Das spart die Serviceverpackung. Geschäfte, die mitgebrachte Becher auffüllen, erkennen Sie an den Aufkleber „Bring deinen eigenen Becher mit“ an der Tür oder Theke.
  5. Für den „Coffee to go“ nehmen Sie Ihren eigenen Becher mit und lassen ihn vor Ort befüllen oder holen Sie sich Ihren Kaffee to go bei einem der 24 Kaffeeausschenker, die beim Mehrwegbecherpfandsystem „Recup“ im Landkreis teilnehmen.
  6. Tragen Sie Ihre Einkäufe nicht in Einwegtüten nachhause, sondern nehmen Sie Rucksack, Stoffbeutel, Körbe oder Faltkisten von zuhause mit.
  7. Vermeiden Sie aufwändig verpackte Fertiggerichte und Essen per Lieferdienst – legen Sie Wert auf einen ausgewogenen Speiseplan und saisonale Produkte aus regionaler Landwirtschaft sowie aus fairer und auch ökologischer Erzeugung.
  8. Benutzen Sie Stoffservietten, statt Einwegpapierservietten.
  9. Kaufen Sie Waschpulver konzentriert in Karton oder Folie und nicht flüssig im Plastikbehälter. Flüssigwaschmittel enthalten zusätzlich Tenside und Konservierungsstoffe und belasten bei schlechterer Waschwirkung die Umwelt.
  10. Benutzen Sie Seife statt Duschgel. Für die Haarwäsche gibt es spezielle Shampooseifen oder Shampoobars. Das schont die Umwelt, den Gelbeutel und die Haut. Feste Seife ersetzt 2-3 Flaschen Duschbad oder Shampoo.


Was darf rein und was nicht lesen Sie im Artikel: Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Gelben Tonne


Die Diskussion ist geschlossen.

19.01.2019

Ihre Tipps sind sicher gutgemeint und sicher ein Schritt in die richtige Richtung.Allerdings empfinde ich diese in gewisser Weise als a) Gängelung und b) als Tipp eines Theoretikers, der wohl nur selten selbst einkaufen geht und/oder mit der Thematik täglich konfrontiert wird/ist bzw. auch budgetmässig über genug Freiheiten/Möglichkeiten verfügt.

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