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Handball

04.02.2017

Ersatzgeschwächt zum Spitzenreiter

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Alexander Grobe (schwarzes Trikot) verletzte sich in dieser Woche im Training an der Schulter und wird in Erlangen nicht spielen können.
Bild: Kolbert

Friedberg reist „ohne Fünf“ zur Nummer eins der Bayernliga, dem HC Erlangen II. Auch die „Zweite“ bekommt es diesmal mit einem Tabellenführer zu tun

Unter keinen guten Voraussetzungen steht das Gastspiel der Friedberger Handballer beim souveränen Bayernliga-Tabellenführer HC Erlangen II. Die Friedberger treten die Reise ins Frankenland extrem ersatzgeschwächt an. Wenn es am Samstag ab 20 Uhr um Punkte geht, fehlen dem TSV gleich fünf verletzte Spieler. Auch der TSV II bekommt es mit einem Spitzenreiter zu tun – Friedberg gastiert beim TSV Ottobeuren.

TSV Friedberg I Das Lazarett des TSV Friedberg wird immer größer. Michael Schnitzlein und Felix Augner erwischte es schon vor einigen Wochen, für die Partie bei den Franken muss der TSV nun auch auf Alexander Grobe, Peter Haggenmüller und Paul Thiel verzichten. Grobe fiel am Donnerstag im Training unglücklich auf die Schulter. Probleme am Knie verhindern bei Thiel und Haggenmüller den Einsatz. Beide Stammspieler werden in den nächsten Tagen untersucht, dann steht die endgültige Ausfalldauer der beiden Akteure fest. Friedberg hat also gerade vor dem Spiel bei der stärksten Mannschaft der Bayernliga große Verletzungssorgen.

Erlangen II steht mit nur einer Niederlage – erlitten Anfang Dezember gegen HaSpo Bayreuth – an der Tabellenspitze. Die Reserve des Bundesligisten ist damit der große Favorit nicht nur für das Spiel am Samstag, sondern auch für den Aufstieg in die 3. Liga. Die Franken verteidigen in einer 6:0-Formation und haben eine komplette Mannschaft ohne Schwächen. Ihre Torhüter sind ausgezeichnet, ihr Tempospiel hervorragend. Auch im Positionsspiel ist diese Mannschaft in dieser Saison unübertroffen. Die ersatzgeschwächten Friedberger stehen vor einer fast unlösbaren Aufgabe.

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Trainer Manuel Vilchez-Moreno will sich dennoch gut präsentieren: „Wir fahren am Samstag mit sehr wenig Personal nach Erlangen – auch unsere zweite und dritte Mannschaft spielen an diesem Tag. So wird diese Prüfung natürlich extrem schwer.“ Erlangen sei mit Abstand die stärkste Mannschaft in dieser Spielzeit, meinte Moreno weiter. „Uns fehlen gerade jetzt mehrere ganz wichtige Spieler. Trotzdem wollen wir uns nicht unterkriegen lassen und bis zum Ende kämpfen“, sagte der Spanier.

TSV Friedberg II Genauso wie die Erste hat auch die zweite Mannschaft des TSV Friedberg am Samstag ein Auswärtsspiel bei einem Tabellenführer. Ottobeuren fordert die Handballer ab 20 Uhr. Schon im Hinspiel musste sich der TSV II von der Klasse dieser Mannschaft überzeugen lassen – mit 23:35 verlor Friedberg klar. Mittlerweile steht Ottobeuren in der Landesliga ganz oben. Aus den letzten acht Spielen holte man sieben Siege.

Der TSV war am letzten Wochenende spielfrei, davor gab es im „kleinen“ Derby gegen Haunstetten II eine bittere 20:36 Klatsche. Mut machen aber die vier Siege am Stück aus den Spielen davor – auch wann man diesmal klarer Außenseiter ist.

Trainer Gerald Schwarz erwartet eine schwere Partie: „Ottobeuren ist seit Wochen in überragender Form und steht zurecht an der Tabellenspitze. Wir haben nach der schlechten Leistung im Derby intensiv trainiert und wollen uns am Samstag anders präsentieren.“

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