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Erweiterung der Grundschule: In Friedberg geht es nur teuer

Erweiterung der Grundschule: In Friedberg geht es nur teuer
Kommentar Von Thomas Goßner
27.01.2020

Für die Erweiterung der Grundschule Süd haben sich die Kosten drastisch erhöht. Es ist nicht der erste Fall in Friedberg.

Das Donauwörther Architekturbüro Obel hat einen guten Ruf als Fachplaner für Schulgebäude. Dass Firmenchef Wolfgang Obel bei den Kosten für die Grundschule Friedberg-Süd derartig daneben haut, ist verwunderlich, auch wenn er die einzelnen Posten nachvollziehbar erklären kann. Mit einem Quadratmeterpreis von 11.500 Euro liegt die Grundschule deutlich über der als teuer gescholtenen neuen Vinzenz-Pallotti-Schule mit 10.000 Euro pro Quadratmeter.

Dass die öffentliche Hand selten günstig baut, ist hinlänglich bekannt. In Friedberg freilich muss man angesichts der Kostenentwicklung im Laufe der Planungsphase manchmal schon schlucken. Zur Erinnerung: Die Überlegungen für den neuen Bauhof am Lueg ins Land haben einmal mit einem einstelligen Millionenbetrag begonnen, derzeit ist die Rede von rund 20 Millionen. Die Sanierung eines knapp 90 Quadratmeter großen Häuschens an der Schmidgasse als Alpenvereins-Domizil ist inzwischen mit über 500.000 Euro veranschlagt. Und auch der Umbau des Trinkl-Anwesens kommt deutlich teurer als gedacht. Jeder Unternehmer und jeder Privatmann würde sich hier die Frage nach seinem Kostenmanagement stellen.


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