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Eurasburg

13.12.2020

Eurasburg will Verbesserungen beim öffentlichen Nahverkehr

Das Anrufsammeltaxi soll künftig auch nach Eurasburg fahren.
Bild: Thorsten Jordan (Symbolbild)

Plus Es gibt bereits einen Vorschlag, wie der öffentliche Nahverkehr in der Gemeinde Eurasburg besser werden soll. Der ist den Gemeinderäten aber noch nicht gut genug.

Lohnt sich ein Anrufsammeltaxi (AST) für Eurasburg? Mit dieser Frage beschäftigte sich der Gemeinderat bei seiner letzten Sitzung in diesem Jahr.

Der Friedberger Bürgermeister hatte seinem Eurasburger Kollegen Paul Reithmeir telefonisch vorgeschlagen, sich an den Kosten zu beteiligen. Auch die Gemeinde Ried nimmt teil. Grundsätzlich war der Gemeinderat damit einverstanden. Allerdings fährt das AST laut Planung nur bis zur Haltestelle Post in Eurasburg. Der Gemeinderat beauftragte Reithmeir, sich dafür einzusetzen, dass auch Freienried angefahren wird.

Vor allem Eurasburger Senioren würden vom Anrufsammeltaxi profitieren

In der nächsten Sitzung im neuen Jahr wird das Thema dann endgültig beraten. Bis dahin liegen auch die Vertragsunterlagen im Gemeinderat vor. Gemeinderat Herbert Meßner sprach sich deutlich für die Vorzüge des AST aus und warb für die Beteiligung als Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs. Besonders Senioren würden davon profitieren können, so der Seniorenbeauftragte. Weitere Themen der Sitzung:

  • Kläranlage Die Eurasburger Kläranlage wird aufgegeben. Die Gemeinde schließt ihre Abwasserentsorgung an die Kläranlage Mittlere Paar der Stadt Friedberg an. Der Gemeinderat vergab hierzu mehrere Aufträge an verschiedene Firmen. Die bauliche Anlage wird von der Firma Wöhrl aus Schrobenhausen errichtet. Die Angebotssumme lag mit 1,49 Millionen Euro unter dem Ansatz der Gemeinde, der bei rund 1,8 Millionen Euro lag. Es ging nur ein Angebot ein, obwohl insgesamt sechs Firmen zur Angebotsabgabe aufgefordert wurden. Die Maschinentechnik wird von der Firma Kiffer aus Türkenfeld für 141.375 Euro gebaut. Damit liegt das einzige Angebot etwas über dem Ansatz der Gemeinde, der bei 139.600 Euro lag. Insgesamt wurden sechs Firmen von der Gemeinde angeschrieben. Die Elektrotechnik für das Gesamtvorhaben wird von der Firma Hafner aus Tannhausen für 173.963 Euro eingebaut. Hier gab es insgesamt vier Angebote, die Firma Hafner war am günstigsten.
Die Gemeinde Eurasburg gibt ihre eigene Kläranlage auf und schließt das Kanalnetz an das Klärwerk der Stadt Friedberg in Paar an.
Bild: Manfred Sailer (Archivfoto)
  • Lagerhalle Ein örtlicher Zimmereibetrieb erhielt vom Gemeinderat die Zustimmung für eine Befreiung vom Bebauungsplan im Gewerbegebiet Freienried. An eine neue Halle an der Staatsstraße Richtung Odelzhausen soll ein Anbau für ein Lager errichtet werden. Hierzu soll die vorgegebene Baugrenze um rund zwei Meter überschritten werden. Die Verwaltung beurteilte die Überschreitung als geringfügig.
  • Stützmauer Ein Bauherr aus der Fichtenstraße in Eurasburg erhielt die Zustimmung des Gemeinderates zur Errichtung einer Stützmauer und der dahinterliegenden Auffüllung. Der im Bebauungsplan vorgegebene Bauraum wird durch einen Balkon um rund 2,5 Meter überschritten. Die Nachbarn waren mit dem Vorhaben einverstanden.
  • Pflaster Bürgermeister Paul Reithmeir informierte den Gemeinderat über die Kosten für die Pflasterarbeiten rund um das neue Rathaus. Diese liegen bei 118.478 Euro und damit unter der Kostenschätzung der Kommune.
  • Jahresrechnung Der Gemeinderat beschloss die Entlastung der Verwaltung für die Jahresrechnungen 2015 bis 2018. Die Stellungnahme der Verwaltung zur örtlichen Rechnungsprüfung nahm er ebenfalls zur Kenntnis.

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