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Gemeinderat

01.03.2019

Feinschliff für Eurasburger Kindergarten-Pläne

Die Ausrichtung des Gebäudes sorgt für eine kontroverse Diskussion. Am Ende folgt aber eine große Mehrheit den Vorschlägen der Architektin

Mit verschiedenen Planänderungen für die neue Kindertagesstätte befasste sich der Eurasburger Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Ausgelöst durch Vorschläge des Jugendamtes zum Einbau einer Küche wurde der Innenbereich von der Architektin nochmals verändert. Alle Maßnahmen werden vom Freistaat bezuschusst. Unklar ist noch der Einbau eines Aufzuges im Neubau. Das Jugendamt fordert diesen im Zusammenhang mit Barrierefreiheit. Die Gemeinde will aus Kostengründen darauf verzichten. Reithmeir: „Eine integrative Gruppe würde im bestehenden Gebäude untergebracht. Dort ist ein Aufzug vorhanden.“

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Eine Diskussion entspann sich um die Ausrichtung des Gebäudes. Die Architektin plant orientiert am Bestandsbau einen Bau mit einem Knick Richtung Westen. Damit soll der Spielplatz in einen Bereich für Kindergartenkinder und einen Bereich für Krippenkinder eingeteilt und der Bauplatz optimal ausgenutzt werden. Olaf Redl und Erwin Gröninger sprachen sich für den aus ihrer Sicht sinnvollen und gefälligen Knick aus, während Josef Bertele und Thomas Frank dagegen argumentierten. Da Bürgermeister Paul Reithmeir die von Bertele und Frank angeführten Kostengründe ebenso entkräftete wie Probleme bei zukünftigen Erweiterungsbauten an Kita und Schule, waren am Ende der Diskussion fast alle Gemeinderäte für die Knickvariante. Nur Thomas Frank stimmte dagegen. Die weiteren Themen der Sitzung:

Bauschutt können die Einwohner der Gemeinde bald wieder im Wertstoffhof abgeben. Der Gemeinderat beschloss, dort einen Container aufzustellen. Die Gebühr beträgt pro Zehn-Liter-Eimer einen und für einen 20-Liter-Eimer zwei Euro. Größere Mengen sollen über ein Recyclingunternehmen entsorgt werden. Die Qualität des Bauschutts wird vom Personal des Wertstoffhofes überwacht.

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„Östlich der Feldstraße“ Der Gemeinderat behandelte die eingegangenen Stellungnahmen. Architekt Hans Brugger ging zusammen mit den Räten Einwände des Landratsamtes durch. Danach hatte der Rat zu entscheiden, ob die Einwände zu Änderungen des Planes führen oder nicht. Hauptsächlich ging es dabei um vorgegebene Maße wie Wand- und Gebäudehöhen, sowie um Emissionswerte (Störfaktoren) in dem zentral gelegenen Areal. Dort sind nur nicht störende Gewerbebetriebe zulässig. Auch das Wasserwirtschaftsamt meldete sich zu Wort. Das Amt fordert von der Gemeinde einen verbindlichen Termin für den Anschluss der Kanalisation an die Friedberger Kläranlage.

Der Gemeinderat erteilte sein Einvernehmen für den Neubau zweiter nebeneinanderliegender Doppelgaragen in Hergertswiesen und eine Garage mit Lagerräumen in der Straße „Am Ulrichsfeld“ in Freienried.

Die Diskussion ist geschlossen.

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