1. Startseite
  2. Lokales (Friedberg)
  3. Festival-Vergabe: Das hat a G’schmäckle

Festival-Vergabe: Das hat a G’schmäckle

Festival-Vergabe: Das hat a G’schmäckle
Kommentar Von Ute Krogull
18.12.2019

Junge Leute waren in der Stadtratssitzung keine zu sehen, als es dieses Mal um das Südufer-Festival in Friedberg ging. Kann man verstehen!

Junge Leute waren in der Stadtratssitzung keine zu sehen. Kann man verstehen. Die Diskussionen, ohnehin alles andere als vergnügungssteuerpflichtig, empfindet eine Generation, die mit Formaten wie „Jugend debattiert“ aufwächst, als frustrierend.

Kann sein, dass es vor allem für die, die dort eine tolle Möglichkeit des Engagements gefunden haben, auch frustrierend wäre, das Südufer, dessen alten Namen wir mangels eines neuen einfachheitshalber weiter verwenden, abzusagen. Die Art und Weise, wie es nun aber am Leben gehalten werden soll, ist aber befremdlich.

Bürgermeister Eichmann: Nicht im eigenen Saft schmoren

War in der letzten Sitzung noch die Rede davon, dass in dieser Fakten und Zahlen auf den Tisch sollen, gab es in dieser Hinsicht nichts Neues. Dafür wird die Betreuung der Veranstaltung, die nicht gerade ein Top-Event ist, jetzt auf drei (!) Jahre ausgeschrieben.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Dass diese Ausschreibung maßgeblich von einer Agentur vorbereitet wird, die dann wohl selber auf den Zuschlag hofft, mag rechtens sein und der Verzweiflung geschuldet, weil die Verwaltung überfordert ist, man den Totgesagten mit Frischblut zum Leben erwecken will, „nicht im eigenen Saft schmoren“ sollte, wie der Bürgermeister sagte. Aber es hat ein G’schmäckle.

Lesen Sie auch den Artikel: Südufer-Festival ab 2021 in professionellen Händen

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren