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Gesundheit in Friedberg

19.05.2017

Fitnessstudio unter freiem Himmel

Im Friedberger Stadtgarten wird jetzt ein Bewegungsparcours angelegt, wie es in bereits in Meringen gibt.
Bild: Firma Payparc.

Im Stadtgarten entsteht ein Bewegungsparcours. Was hinter der Idee steckt.

Fitness soll so selbstverständlich sein wie Essen und Trinken. Diese Idee steht hinter dem Konzept des Bewegungsparcours, der nun in Friedberg angelegt wird. Und zwar im Stadtgarten und nicht irgendwo draußen in freier Natur, damit die Wege möglichst kurz sind.

Die Firma Playparc hat gemeinsam mit aktiven Sportlern eine Kompaktanlage entwickelt, die aus zehn bis 15 Geräten besteht und ein Ganzkörpertraining ohne großen technischen Aufwand und ohne fachliche Anleitung ermöglicht. Sie verbessern Koordination, Kraft und Beweglichkeit. Das kann zum Beispiel eine Slackline sein, ein Barren oder eine Sit-up-Maschine. Die Schwierigkeitsstufen an den Geräten sind in Farben gekennzeichnet. Ob Kinder, Senioren, Sportler oder Menschen mit Behinderung – möglichst alle sollen die Anlage nutzen können.

Grundsätzlich befürwortet hat der Bauausschuss des Stadtrats die Anlage eines solchen Parcours bereits im Juli 2016. Zunächst blieb aber der Standort offen. Stadtgarten oder Hafnergarten – diese Frage sollte noch eingehender diskutiert werden. Nach eingehender Prüfung schied nun der Hafnergarten aus, da die Fläche alle drei Jahre für das Altstadtfest benötigt wird. Zudem fehlt dort der Platz für einen kompletten Parcours mit zehn bis 15 Geräten. Lediglich eine „Bewegungsinsel“ wäre dort möglich.

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Weitere Anlagen in den Friedberger Stadtteilen

Eine Projektgruppe aus Stadträten und Bürgern hat sich darum für den Stadtgarten als Standort ausgesprochen. Das Projekt solle nicht als Miniaturausgabe an einer versteckten Stelle gestartet werden, hieß es. Schließlich ist geplant, weitere Bewegungsparcours im Norden und Süden des Stadtgebiets folgen zu lassen, so etwa am Paardurchbruch in Ottmaring. Insgesamt will die Stadt 150000 Euro investieren.

Dass der Bewegungsparcours im Stadtgarten mit anderen Nutzungen wie etwa dem Sonnwend-Töpfermarkt in Konflikt kommt, soll durch die Platzierung der voraussichtlich zwölf Geräte im westlichen Bereich vermieden werden. In der Regel halten sie einen Abstand von mindestens vier Meter zu den Wegen ein.

Im Haushalt 2017 stehen 60000 Euro zur Verfügung. Sie reichen nach Einschätzung der Stadtverwaltung aus, wenn der Bauhof die Montage übernimmt. Nach dem einstimmigen Beschluss für den Bewegungsparcours werden nun Angebote eingeholt und die entsprechenden Aufträge vergeben. Wenn alles fertig ist, soll es im „Fitnessstudio unter freiem Himmel“ eine Einweisung für alle Interessierten geben.

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