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Flashmob im Kissinger Supermarkt: AfD demaskiert sich selbst

Kommentar Von Ute Krogull
22.01.2021

Plus Masken runter? Masken rauf? AfD-Kreisrat Simon Kuchlbauer weiß entweder nicht, was er will - oder versucht die Menschen für dumm zu verkaufen.

Der Satz "Das habe ich so nicht gemeint" ist eine beliebte Politiker-Ausrede. Neu-Kreisrat Simon Kuchlbauer hat sie sich schnell zu eigen gemacht. Wie man die Frage "Wer hat Lust, nächsten Samstag beim V-Markt einkaufen zu gehen und drinnen die Masken abzunehmen?" nicht so gemeint haben kann, bleibt sein Geheimnis.

Noch abstruser ist Kuchlbauers weitere Argumentation: "Es hätte am Samstag sowieso nichts stattgefunden, weil sich nur eine Person gemeldet hatte..." Dieser Versuch, mit der eigenen Erfolglosigkeit etwas kleinzureden, ist dreist. Noch dazu hätte ein Anti-Masken-Flashmob im Kissinger V-Markt einem regionalen Unternehmen Schaden zufügen können - und das, wo die AfD doch eigenen Angaben zufolge die lokale Wirtschaft stützen will.

Ob Kissing oder Berlin: Die AfD zündelt gerne

Dass die Partei einfach gerne zündelt und dann um Ausreden nicht verlegen ist, haben im November schon die Vorgänge um die Störer im Reichstag gezeigt. Mit der zum Glück missglückten Masken-Aktion ihres Mandatsträgers demaskiert sich die rechtspopulistische Partei einmal mehr selbst.

Lesen Sie dazu den Artikel: AfD-Kreisrat ruft zu Masken-Boykott in Kissinger Supermarkt auf

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