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Kissing

20.05.2019

Flohmarkt-Aktion: Kissinger haben viel im Angebot

Bei der großen Flohmarktaktion in Kissing sind an den Ständen viele Dinge angeboten worden. 114 Haushalte beteiligten sich.
Bild: Luca Bartelsen

Über 110 Verkäufer beteiligen sich bei der großen Flohmarkt-Aktion in der Gemeinde. Wie die Resonanz ausfällt.

Garagenflohmärkte sind im Trend. Daher hatten sich die Kissinger Pfadfinder unter dem Titel „Floki“ eine besondere Aktion für ihre Gemeinde einfallen lassen. Ganz Kissing sollte sich am Samstag in einen riesigen Flohmarkt verwandeln. 114 Hauhalte machten mit. Auf Ständen vor der Haustür, der Garage oder im Hinterhof boten die Verkäufer Bücher, Schuhe und Spielzeug an.

Der 18-jährige Kilian Endres und der 19-jährige Luca Bartelsen von den Pfadfindern hatten extra einen informativen Internetauftritt gestaltet. Per Karte konnte sich jeder darüber informieren, in welchen Straßen sich die Stände befinden und was dort angeboten wird. Initiatorin war Susanne Endres, deren drei Kinder bei den Pfadfindern aktiv sind. Sie war am Samstag in der Gemeinde unterwegs, um sich einen Überblick zu verschaffen. Allerdings sagt sie: „Die Resonanz war teilweise sehr verhalten.“ In manchen Straßen war nur ein einziger Stand. Darum zog es dann auch keine Interessenten in diese Bereiche. „Viele haben aber gesagt, dass sie nette Bekanntschaften gemacht haben und wieder mit den Nachbarn ins Gespräch gekommen sind.“ Die Pfadfinder wollten als Nebeneffekt die Gemeinschaft in der Gemeinde stärken. „Unser sozialer Aspekt ist aufgegangen“, sagt Endres.

Die Kuchen der Pfadfinder sind begehrt

Zudem habe es in der Gemeinde auch Punkte gegeben, wo mehr los war. In der Schlesierstraße zählte Endres sieben oder acht Stände. Dementsprechend herrschte dort auch ein gesteigertes Interesse an den angebotenen Waren. Zudem sah die Initiatorin Autos mit auswärtigen Kennzeichen. Anscheinend zog es also auch Menschen von außerhalb in die Gemeinde.

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Die Pfadfinder selbst bauten am Sankt-Bernhards-Platz ihren Hauptstand auf und verkauften Kaffee und Kuchen. „Die sind alle weggegangen“, sagt Endres. Die Verkaufserlöse blieben an dem Tag komplett bei den Verkäufern. Lediglich der Teilnahmebeitrag von zehn Euro kam der Kinder- und Jugendarbeit der Pfadfinder Kissing zugute. Laut Endres wurden abzüglich der Ausgaben etwa 1000 Euro eingenommen.

Wird es eine Neuauflage geben?

Nun stehen die Pfadfinder vor der Frage, ob es im kommenden Jahr eine Neuauflage der Aktion geben wird. Endres sagt: „Wir wissen es noch nicht.“ Eventuell ließe sich der Bereich eingrenzen, damit die Verkaufsstände näher beieinander liegen. Das widerspreche aber dem ursprünglichen Konzept, vor der eigenen Garage zu verkaufen,über legt die Initiatorin. (schr-)

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